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Heuschreckenplage in Ostafrika

18. Februar 2020

Heuschreckenplage verursacht Hungersnot in Ostafrika

Millionen Menschen droht eine Hungersnot

Seit September wüten riesige Heuschreckenschwärme in Ostafrika. Starke Regenfälle in den letzten Monaten haben die Vermehrung der Tiere extrem begünstigt. Angaben der UNO zufolge ist es der größte Schädlingsbefall seit 70 Jahren. Besonders in Ländern wie Äthiopien, Kenia und Somalia, in denen die Menschen mit den Folgen mehrerer aufeinanderfolgender Dürreperioden kämpfen, droht eine Hungersnot. Die Heuschreckenschwärme zerstören innerhalb weniger Stunden Getreidefelder, Weideflächen und Wälder. Die Menschen laufen Gefahr, dass ihr Vieh verhungert und Ernten ausfallen. Allein in Äthiopien ist bereits eine Fläche von 2350 Quadratkilometern zerstört. Experten rechnen damit, dass die Nahrungsgrundlage von rund 13 Mio. Menschen in Äthiopien, Kenia, Somalia, Uganda und dem Südsudan massiv bedroht ist, da Gegenmaßnahmen vielerorts zu spät und unzureichend ergriffen wurden.

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Diese Länder sind besonders betroffen: