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Aktuelles

Ernste Lage in Haiti

26. April 2021

Im ganzen Land wird von einem Anstieg an Gewalt, bewaffneten Raubüberfällen, Verbrechen und Entführungen berichtet. Besonders betroffen ist die Region Port-au-Prince.

Nach Angaben von UNICEF werden bevorzugt Kinder und Frauen Ziel von kriminellen Banden und laufen Gefahr getötet oder sexuell misshandelt zu werden. Seit Beginn des Jahres fielen rund 73 Frauen und Kinder Bandengewalt zum Opfer.

SOS-Kinderdorf hat als Reaktion die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz des SOS-Kinderdorfs Santo verstärkt. Der auf dem SOS-Kinderdorf-Gelände patroullierende Wachdienst sowie die Polizei behalten die Lage im Blick. Des weiteren wurden Notfall- und Sicherheitspläne zum Schutz der Bewohner erarbeitet.

Trotz der schwierigen Situation laufen die SOS-Familienstärkungsprogramme vorerst weiter. Den Kollegen vor Ort wird geraten, wachsam zu bleiben und keine Aufmerksamkeit zu erregen.

"Die kriminellen Banden kontrollieren immer größere Gebiete. Es vergeht kein Tag ohne Gewalt in den Straßen der Hauptstadt", schildert SOS-Kinderdorf-Nationaldirektorin Faimy Loiseau die Lage. "Wir ergreifen sämtliche Maßnahmen, um die Sicherheit der Bewohner und Mitarbeiter zu gewährleisten und beobachten die Situation sehr aufmerksam, da Unruhen und Gewalt zunehmen und niemand verschont bleibt. Da sich die Situation rapide verschlechtert, setzen wir verstärkt auf Strategien zur Sicherung unserer Einrichtungen, vor allem der SOS-Kinderdörfer. Die Möglichkeit einer Not-Evakuierung und/oder einer vorübergehenden Umsiedlung der von uns betreuten Kinder ist nicht unsere erste Option, da es nirgends im Land besonders sichere Gebiete gibt, aber falls nötig wird auch dies geprüft."

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Haiti