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Aktuelles

Erdbeben in Nepal - 5 Jahre danach

25. April 2020

Bei dem verheerenden Erdbeben 2015 verlor Dil Bahadur Tamang alles -  sein Zuhause und seine Lebensgrundlage.

Doch fünf Jahre später geht es ihm besser denn je. Er hat eine kleine Schreinerei in Dolakha, etwa 180 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, wo er mit seiner Frau und seinen Kindern in einem Haus lebt.

Dolakha gehörte zu den vom Erdbeben am stärksten betroffenen Städten. Ein Großteil der Stadt wurde komplett zerstört.

Früher arbeitete Dil Bahadur in einem Möbelgeschäft in Kathmandu und schickte seiner Familie regelmäßig Geld. Nach dem Beben kehrte er nach Dolakha zurück, um bei seiner Familie zu sein. Aber wie viele andere kämpfte auch er um den Wiederaufbau und den Neubeginn seines Lebens.

"In dieser schwierigen Zeit, in der jeder einzelne Cent für mich wichtig war, habe ich etwas Bargeld erhalten", erzählt er. "Es war eine Zeit, in der ich mir von niemandem Geld leihen konnte." Alle waren ja in der gleichen Situation: kein Zuhause und keiner wusste, was die Zukunft bringen würde.

SOS-Kinderdorf Nepal half notleidenden Kindern und ihren Familien nach dem Erdbeben 2015

Dil Bahadur Tamang in seiner Werkstatt

Dil Bahadur und seine Familie gehörten zu den mehr als 1.000 Familien, die nach dem Beben finanzielle Unterstützung von SOS-Kinderdorf Nepal erhielten. Mit dieser Unterstützung kaufte er Materialien, um seine eigene Schreinerei zu gründen. Da seine Schreinerfertigkeiten für den Wiederaufbau seiner Stadt dringend benötigt wurden, einschließlich verschiedener von SOS-Kinderdorf initiierter Wiederaufbauprojekte, fand er schnell Arbeit. Fast 300 Häuser und eine Reihe von Schulen wurden in Nepal mit Hilfe von Spendengeldern wieder aufgebaut.

"Die Hilfe von SOS bedeutete mir sehr viel, da ich ja kein Einkommen und auch kein Zuhause hatte, in dem wir leben konnten", schildert Dil Bahadur die damalige Situation.

Jetzt, so Dil Bahadur, lebe er glücklich mit seiner Frau, seinen beiden Kindern sowie seinen Eltern unter einem Dach. Sie sind alle gesund, die Kinder gehen zur Schule. Und das Trauma des Erdbebens haben sie größtenteils hinter sich gelassen.