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Aktuelles

Coronakrise in Indien

4. Mai 2021

Die Corona-Pandemie in Indien hat verheerende Ausmaße angenommen. SOS-Kinderdorf Indien hat angekündigt, Kinder, deren Sicherheit, Geborgenheit und Wohlbefinden durch den Verlust der elterlichen Fürsorge aufgrund der Pandemie in Gefahr ist, im ganzen Land kurz- oder langfristig zu betreuen.

Angebot der Kurz- und Langzeitpflege für COVID-19 betroffene Familien

"In diesen schwierigen Zeiten bekunden wir unsere Solidarität mit den Menschen im Kampf gegen COVID-19, der das sozioökonomische Gefüge des Landes verwüstet hat. Wir versuchen unser Bestes, um sicherzustellen, dass alle Kinder, die unter unserer Obhut stehen, sicher und geborgen sind. Wir sind bereit, mit der Regierung, den Unternehmen und der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten, um Kindern aus unterversorgten Gemeinden, deren Familien von der Pandemie betroffen sind, in unseren 32 Kinderdörfern in 22 Bundesstaaten Kurzzeit- und Langzeitpflege zukommen zu lassen. Kinder, deren Eltern COVID-positiv sind und sich in Behandlung befinden, können in der Kurzzeitpflege untergebracht werden, bis sich ihre Eltern erholt haben, und Kinder, die ihre Eltern verloren haben, können in der Langzeitpflege in unseren Kinderdörfern untergebracht werden.“, berichtet der Generalsekretär des SOS-Kinderdorf Indien, Sumanta Kar.

Aktuelle Lage in den Kinderdörfern

Die aktuelle Situation ist sehr herausfordernd. 171 von 6.580 Kindern und Jugendlichen in 32 Dörfern wurden insgesamt schon positiv getestet. Unter den Mitarbeitern sind bisher rund 70 betroffen. Mehrere Care Leaver sind ebenfalls positiv. Traurigerweise hat SOS-Kinderdorf Indien eine Mutter und drei Mitarbeiter durch COVID-19 verloren. Auch an den familienstärkenden Standorten ist die Situation eher düster, dort befinden sich bis heute rund 600 Kinder und Care Leaver in Behandlung, die mit COVID-19 infiziert sind.
Es wurden alle Vorkehrungen und notwendigen Maßnahmen getroffen, um eine angemessene Behandlung der Erkrankten zu gewährleisten und die weitere Ausbreitung von COVID-19 zu stoppen. Alle Dörfer wurden mit Schutzausrüstungen, Sauerstoffgeneratoren, Sauerstoffflaschen und Desinfektionsgeräten ausgestattet. Wir haben auch mit den städtischen Behörden zusammengearbeitet, um eine regelmäßige Begasung zu gewährleisten. Zur Prävention von COVID-19 von wurden separate Quarantäne-Zentren, Gesundheitseinrichtungen und spezielle Krankenschwestern in den Dörfern eingesetzt. Der Zutritt für Besucher ist eingeschränkt, einschließlich der Verkäufer von lebenswichtigen Gütern, die jetzt Vorräte am Tor platzieren.

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