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Aktuelles

Außerschulische Aktivitäten in der Pandemie

12. Januar 2022

Außerschulische Angebote in Zeiten von Corona

„Das System Schule allein kann Chancengerechtigkeit gar nicht gewährleisten, sondern ist auf außerschulische Angebote angewiesen“, erklärt Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorfvereins.

Außerschulische Aktivitäten sind auch in der Pandemie von großer Bedeutung

„Das System Schule allein kann Chancengerechtigkeit gar nicht gewährleisten, sondern ist auf außerschulische Angebote angewiesen“, erklärt Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorfvereins. Außerschulische Angebote in Jugendtreffs oder Familienzentren tragen dazu bei, mehr Chancengerechtigkeit herzustellen und benachteiligten Kindern bessere Bildungs- und Teilhabechancen zu ermöglichen.

Chancengerechtigkeit und soziale Herkunft

Schon ohne Pandemie ist die Herkunft und der soziale Stand eines Kindes immer noch zu oft über seine oder ihre Zukunftschancen entscheidend. Nach monatelangem Home Schooling können Versäumnisse nur durch schulnahe Angebote wie Nachhilfestunden aufgeholt werden. Diese schulnahen Angebote sollten jetzt ausgebaut werden – auch um die Belastung der jungen Menschen zu reduzieren.

Außerschulische Aktivitäten sind wichtig

Doch diese Angebote reichen dabei nicht aus, auch andere außerschulische Unterstützung wie Freizeitaktivitäten, die in Jugendtreffs oder Familienzentren organisiert werden, sind notwendig. Kontakt, die durch diese Angebote, geknüpft werden, können ein Netz bilden, das Kindern Sicherheit und Selbstvertrauen gibt – insbesondere angesichts der immer noch unübersichtlichen Lage in der Coronapandemie.

„Die reine Fokussierung auf Schulschließungen und daraus resultierende Lernrückstände lässt völlig aus dem Blick, dass die Pandemie für Kinder eine enorme persönliche Belastung darstellt. Außerschulische Angebote müssen ausgebaut und besser ausgestattet werden.“

Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende SOS-Kinderdorf e.V.

Weitere Forderungen von SOS-Kinderdorf:

  • Beteiligungsformate auf allen Ebenen – Kinder in der Krise endlich anhören und einbeziehen.
  • Jungen Menschen ab 14 Jahren sollten selber entscheiden dürfen, ob sie sich impfen lassen.
  • Ernennung einer Kinderbeauftragten direkt im Kanzleramt.
  • Eine breitangelegte und altersgerechte Aufklärungskampagne zum Impfen und dem Gesundheitsschutz.
  • Zusätzliche Testangebote für junge Menschen unter 18, einfach erreichbar und kostenlos.
  • Standarisierte, regelmäßige Lolli-PCR-Tests in Kitas.