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Kinderschutz und Unrechtshandlungen

Anlaufstelle für Betroffene

Kinderschutzverletzungen

Sie haben Gewalt oder anderes Unrecht in einer Einrichtung des SOS-Kinderdorf e.V. erfahren? Dann können Sie sich vertrauensvoll an unsere interne Anlaufstelle wenden.

Anlaufstelle für Betroffene

SOS-Kinderdorf ist sich seiner Verantwortung für das gute und sichere Aufwachsen von Kindern stets bewusst. Seit dem Bau des ersten SOS-Kinderdorfs im Jahr 1956 kümmern sich Kinderdorfmütter und -väter, Erzieher und Erzieherinnen und viele weitere pädagogische Mitarbeitende, um Kinder und Jugendliche, die aus vielerlei Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, sie zu schützen und ihnen ein liebevolles Zuhause zu sein.

Trotzdem wissen wir, dass dies in einigen wenigen Fällen nicht erreicht wurde. Das erschüttert uns zutiefst. Übergriffe an jungen Menschen durch Mitarbeitende von SOS-Kinderdorf werden wir unter keinen Umständen dulden. Menschen, die in den Angeboten von SOS-Kinderdorf Leid erfahren haben – sei es körperliche oder psychische Gewalt, seien es sexuelle Übergriffe oder Misshandlungen – wollen wir ernst nehmen und bei der Bewältigung des erlittenen Unrechts unterstützen. 

Dafür hat SOS-Kinderdorf eine eigene interne Anlaufstelle aufgebaut. Es ist jederzeit möglich, sich vertrauensvoll an unsere Mitarbeitenden Andrea Kern und Wolfram Schneider-Arnoldi zu wenden.

Sie können darauf sicher sein, dass Frau Kern und Herr Schneider-Arnoldi Ihre Erlebnisse ernst nehmen und Ihnen wirklich zuhören. Zudem können sie Sie dabei unterstützen, Stellen zu finden, die Ihnen bei der Verarbeitung des Erlebten helfen. 

Die  interne Ablaufstelle bietet u.a. folgende Unterstützungsmaßnahmen:

  • Kostenübernahme von Therapiemaßnahmen, die nicht über die Kasse finanziert werden (z.B. Musik-/Kunsttherapie)
  • Kostenübernahme von rechtlicher Erstberatung, falls Sie Anzeige erstatten wollen
  • Beratung über weitere Unterstützungssysteme (Traumaambulanzen, Beratungsstellen, etc.)

Ihr Mut mit uns zu sprechen kann uns helfen, Unrecht gegenüber Betreuten bei SOS-Kinderdorf in Zukunft noch besser zu verhindern!

Wenn Sie ehemalige Betreute des SOS-Kinderdorfvereins sind oder aktuell in einer SOS-Kinderdorfeinrichtung leben; wenn Sie selbst Erfahrungen von Missbrauch, Gewalt oder Unrecht in einer Einrichtung des SOS-Kinderdorfvereins gemacht haben oder davon wissen, dass anderen Unrecht angetan wird oder wurde, zögern Sie nicht, sich an unsere Mitarbeitenden der Anlaufstelle zu wenden.

Das Team unterliegt absoluter Vertraulichkeit. Eine Kontaktaufnahme ist jederzeit per E-Mail oder Telefon möglich. Auf Wunsch wird Ihr Name nicht weitergegeben!
 

So erreichen Sie die interne Anlaufstelle

Andrea Kern
Telefon 089 12606 306*

Wolfram Schneider-Arnoldi
Telefon 089 12606 425*

E-Mail IAMST@sos-kinderdorf.de

* Unsere Mitarbeitenden sind in der Regel von Montag bis Freitag 9- 16 Uhr erreichbar. Gerne können Sie uns auch jederzeit eine Nachricht hinterlassen, unsere Mitarbeitenden melden sich umgehend bei Ihnen zurück.

„Ergänzendes Hilfesystem (EHS)“

Um ehemaligen und aktuellen Betreuten, die in einer SOS-Einrichtung Gewalt oder Missbrauch erfahren haben, eine weitere, unabhängige Form der Unterstützung bei der Aufarbeitung dieser Erfahrungen anzubieten, hat sich SOS-Kinderdorf dem Ergänzenden Hilfesystem (EHS) angeschlossen. 

Das EHS geht auf die Empfehlungen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ zurück und bietet umfangreiche Hilfen für Betroffene sexuellen Missbrauchs in Institutionen an. 

Weitere Infos hier.

Kontakt zur unabhängigen Anlaufstelle unter der kostenlosen Telefonnummer: 0800 400 10 50