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Aus der Organisation 2020

„Spielen zu Hause“ startet durch!

1. Januar 2020

Das präventive elternstärkende Programm „Spielen zu Hause“ ging im Januar 2020 in weiteren fünf SOS-Einrichtungen an den Start.

Spielen zu Hause SOS-Kinderdorf

Für einen guten Start: „Spielen zu Hause“ gehört im SOS-Kinderdorfverein zu den Angeboten im Bereich der Frühen Hilfen.

Ermöglicht hat den Rollout die Kooperation mit der Generali Deutschland, welche die Anschubfinanzierung trägt. Im ersten Schritt lernen die zuständigen Fachkräfte die konzeptionellen Bausteine des Angebots kennen und werden zu Spielen-zu-Hause-Mentorinnen und -Mentoren ausgebildet. Im dreitägigen ersten Workshop setzten sie sich mit theoretischen Ansätzen zur Spielentwicklung und der Bedeutung des Spielens für die kindliche Entwicklung auseinander. Auf dem Plan standen auch Organisation und Durchführung der Spielbesuche, die Rolle der Spielbegleiterinnen und -begleiter sowie ihre eigenen Mentoring-Aufgaben. Dazu zählt etwa, Spielbegleiterinnen und -begleiter zu qualifizieren und anzuleiten sowie die Kooperation mit Fach- und Hochschulen. 

Ausbildung mit Praxisbezug 

Diese Qualifizierungsrunde bewerteten die Teilnehmenden insgesamt als gut bis sehr gut. Insbesondere begrüßten sie die didaktische Vielfalt, den Wechsel zwischen Plenum und Gruppenarbeit sowie den Bericht aus der Praxis: Die Bereichsleitung des SOS-Kinderdorfes Saarbrücken, welches das Projekt „Spielen zu Hause“ seit Jahren als Angebot etabliert hat, sprach über die dortigen Erfahrungen. Die zur Qualifizierung der Mentorinnen und Mentoren zählenden Spielbesuche bei einer Familie konnten Corona-bedingt nur anteilig stattfinden. Auch der im März geplante zweite Mentoring-Workshop wurde verschoben. Stattdessen gab es zwischen März und Juli 2020 Telefon- und Videokonferenzen, die den Mentorinnen und Mentoren unterstützende Hilfe in unterschiedlichen Fragestellungen gaben. 

Trotz Corona konnten fast alle Einrichtungen Kooperationsverträge mit Fach- und Hochschulen vereinbaren und Familien für „Spielen zu Hause“ gewinnen. Im September folgte Teil zwei der Mentorenschulung. So konnten im Herbst Studierende der kooperierenden Fach- und Hochschulen in der Spielbegleitung weitergebildet werden und ihre Spielbesuche starten.

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