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Höhepunkte 2020

Medienpädagogik mal anders

1. Oktober 2020

Medienpädagogik mal anders

Medienkompetenz zählt: Es hilft Jugendlichen,wenn sie darüber informiert sind, wie sie ihren (kreativen) Fähigkeiten medial gekonnt Ausdruck verleihen.

„Medien machen“: Drei Abende in Folge erzählten Medienmachende jungen Menschen aus ihrem Alltag und gaben hilfreiche Tipps für den kreativen Umgang mit den medialen Möglichkeiten.

Das Event „Medien machen“ fand im Oktober2020 im Kontext von „Dein Recht auf mediale Bildung und Beteiligung“ statt, einer ursprünglich an der Botschaft für Kinder des SOS-Kinderdorfvereins in Berlin geplanten Veranstaltung. „Medien machen“ sollte Jugendlichen dabei helfen, herauszufinden, welche kreativen Fähigkeiten in ihnen stecken– und wie sie diesen medial Ausdruckverleihen. Drei Abende in Folge erzählten Medienmachende je zwei Stunden lang von ihrer professionellen Arbeit als Creator, Fotografin, Journalist, Social-Media-Unternehmerin, Netzwerkerund Designerin. Statt wie geplant in Workshops in der Botschaft für Kinder, taten sie dies pandemiebedingt vom eigenen Studio oder Büro aus.

„Schützt eure Privatsphäre!“

Singer/Songwriter und TikToker Lukas Linder erzählte unter anderem, wie man auf TikTok oder Instagram Reichweite bekommt und welche Fehler Anfänger häufig machen: „Zeigt nicht zu viel von euch und eurer Privatsphäre. Wenn ihr in einem Video Fußball-Moves zeigt, braucht keiner zu wissen, wie euer Zimmeraussieht!“ Social-Media-Unternehmerin Sandra Straub packte Lifehacks dazu, die selbst die anwesenden Medienprofis staunen ließen: Zum Beispiel, wie man durch eine souveräne Strategie Online-Provokateure, Unruhestifter und Hass-Verbreiter zum Schweigen bringt. Oder wie Content immer wieder aufs Neue den Nerv der Zeit trifft.

Medienpädagogik mal anders

Unterwegs in digitalen Welten: Gut, wenn Kinder und Jugendliche wissen, wie sie dabei ihre Privatsphäre schützen können.

Super Tipps für eine gute Story

Das rasante Social-Media-Einmaleins ergänzte Journalist Holger Meerwarth um die Technik des Storytellings: „Eine gute Geschichte ist wie eine Heldenreise, zum Beispiel beim kleinen Hobbit. Sie hat einen Anfang mit einigen magischen Punkten, die die Geschichte ins Rollenbringen, und ein Ende, bei dem der Held an der Hand seines Mentors eine Wandlung erlebt.“ Für Eilige präsentierte Meerwarth auch die Kurzvariante: Wie bringe ich in 20 Sekundenrüber, warum ich der oder die Richtige für einen Job bin!

Diesen Faden griffen Julia Loder und Liv Stephan vom Marketingteam des SOS-Kinderdorfe. V. auf. Mit der Layout-App „Canva“ demonstrierten sie: Jede und jeder kann mit ein paar Klicks eine großartige Bewerbungsmappe erstellen oder ein mutmachendes Smartphone-Wallpaper für düstere Zeiten basteln. Und weil jeder Post, jede Geschichte und jeder Flyer von Bildern lebt, rundete der Workshop „Smartphone Fotoschule – Visual Content“ mit Simone Naumann die Reihe ab. Die gelernte Fotografin saß in ihrem mit viel teurer Technikausgestatteten Studio. Ihr Ziel im Alltag ist allerdings, nicht länger drei Koffer Equipment zu ihren Terminen mitzunehmen, sondern nur ihr Smartphone. Das ist für sie inzwischen Kamera und Labor in einem.

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