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SOS-Kinderdorf Nepal: Kinderdorfmütter im Ruhestand
SOS in der Welt

Geborgenheit im Alter

Der SOS-Kinderdorfverein unterstützt in Asien den Bau geeigneter Alterswohnsitze für ehemalige SOS-Kinderdorfmütter.

Auch SOS-Kinderdorfmütter gehen irgendwann in den Ruhestand. In Asien ist es für sie allerdings häufig ein Problem, einen Altersruhesitz zu finden. Kommunale und damit finanzierbare Altenwohnheime gibt es nicht; üblicherweise unterstützt die Familie ältere Angehörige. Doch die fordernde, im Schnitt 20 bis 25 Jahre dauernde Berufstätigkeit der SOS-Kinderdorfmütter schwächt die Kontakte zur eigenen Familie: Da ist einerseits das intensive Zusammenleben mit den betreuten Kindern und Jugendlichen – die meisten der Frauen begleiten im Laufe der Zeit bis zu 30 Kinder. Andererseits stiften die enge Gemeinschaft der SOS-Kinderdorfmütter, der geteilte Alltag und die gegenseitige Unterstützung im Kinderdorf starke neue Bindungen.

„Im Schnitt wollen rund 89 Prozent der SOS-Kinderdorfmütter in Asien auch im Ruhestand in einer SOS-Einrichtung leben“, sagt Rajneesh Jain, Verantwortlicher Vertreter von SOS-Kinderdorf International im asiatischen Raum. „Sie schätzen die Nähe zu anderen ehemaligen SOS-Kinderdorfmüttern, die für sie wie eine Familie sind. Hinzu kommt, dass bezahlbare Unterkünfte, in denen sie als ältere Alleinstehende ein unabhängiges, sicheres Leben führen können, vielerorts rar sind.“ Daher bauen die asiatischen Ländervereine von SOS-Kinderdorf auch Wohnhäuser für SOS-Kinderdorfmütter im Ruhestand. Der deutsche SOS-Kinderdorfverein wird den Bau einiger dieser Häuser unterstützen. Er finanziert ein Haus auf dem Gelände des SOS-Kinderdorfes in Kavre, Nepal, außerdem sind weitere Häuser in Pakse, Laos, und in Phnom Penh, Kambodscha, geplant.

Orte, die in die Zukunft strahlen

Die Alterswohnsitze sind viel mehr als reine Ruhesitze, an denen die Frauen geborgen leben und ihre Unabhängigkeit wahren können:

  • Sie sind Anlaufstellen für die ehemaligen SOS-Kinderdorfkinder, die gern zu Besuch kommen. Das stärkt das Band zwischen den Ehemaligen und ihren SOS-Kinderdorfmüttern, ermöglicht Austausch und Rückhalt, wie er in Familien üblich ist.
  • Junge Frauen, die sich für den Beruf einer SOS-Kinderdorfmutter interessieren oder diese Tätigkeit neu aufnehmen, finden in ihren Vorgängerinnen erfahrene Ansprechpartnerinnen.