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Ein Jahr des Aufbruchs

Zwei neue Vortsandsmitglieder

Das Jahr 2021 wird für den SOS-Kinderdorfverein in mehrfacher Hinsicht ein Jahr des Wandels und des Aufbruchs sein. Die Bewältigung der Corona-Pandemie hat Ideenreichtum und Neuerungen erfordert, nicht zuletzt im Bereich Digitalisierung. Es gilt, diese Anregungen aufzugreifen und möglichst konstruktiv zu nutzen. Davon unabhängig hat der Verein im Jahr 2020 weitere maßgebliche Veränderungen gezielt auf den Weg gebracht.

Neue Strukturen in der Praxis verankern

Dazu gehört die neue Gremienstruktur mit künftig drei hauptamtlichen Vorständen. Die beiden neuen, Ende Oktober 2020 bestellten Vorstandsmitglieder, Prof. Dr. Sabina Schutter, als Vorsitzende des Vorstandes, und Georg Falterbaum, werden im Frühjahr 2021 ihre Arbeit aufnehmen. Damit einhergehend ändert sich unter anderem der Zuschnitt einzelner Bereiche. Alle Leitungsorgane des SOS-Kinderdorf e. V. haben nun die Aufgabe, die neue Struktur des Vereins in die Praxis umzusetzen und mit Leben zu füllen. Begleitend wird der bisherige Verwaltungs-, seit 1. April 2020 Aufsichtsrat, sein neues Rollenprofil weiter festigen und ausgestalten.

Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende SOS-Kinderdorf e.V.

Verstärkung für den Vorstand: Prof. Dr. Sabina Schutter wurde im Oktober 2020 durch den Aufsichtsrat des SOS-Kinderdorf e. V. als neues Vorstandsmitglied bestellt.

Weiterhin wird der Verein seine Strategie 2024 gezielt vorantreiben. Der Fokus der Umsetzungsprojekte in den Einrichtungen liegt dabei auf drei Kernbereichen: „Beteiligung junger Menschen vereinsweit (er)leben“, „Bildung im Blick“ und „Digitalisierung im Hinblick auf Adressatinnen/Adressaten und Mitarbeitende“. Zum Jahresende 2021 ist eine Zwischenauswertung geplant. Sie wird die Grundlage sein für die nächsten Schritte, die der Verein ab 2022 unternimmt, um seine strategischen Ziele zu erreichen.

Georg Falterbaum, Vorstand SOS-Kinderdorf e.V.

Verstärkung für den Vorstand: Auch Georg Falterbaum wurde im Oktober 2020 durch den Aufsichtsrat des SOS-Kinderdorf e. V. als neues Vorstandsmitglied bestellt.

Beteiligung junger Menschen vorantreiben

Viele der Maßnahmen zur Eingrenzung der Corona-Pandemie zeigten erneut, wie wenig Beachtung die Rechte und Bedürfnisse von Kindern noch immer finden. Daher wird der SOS-Kinderdorfverein 2021 sein öffentliches Engagement zugunsten junger Menschen und ihrer Rechte mit Nachdruck fortsetzen. Nicht nur als Fürsprecher, sondern auch, indem Kinder und Jugendliche Gelegenheit erhalten, sich als Experten in eigener Sache zu äußern. Zum Beispiel im Gespräch mit Politikerinnen und Politikern auf allen Ebenen, von der Lokal – bis hin zur Bundespolitik. Ebenso unterstützt und fördert der Verein seine internen Beteiligungsforme wie Dorf- oder Kinder- und Jugendräte in den einzelnen Einrichtungen sowie den vereinsweiten SOS-Kinder- und Jugendrat. Als engagiertem Arbeitgeber im Bereich der Jugendhilfe ist es dem SOS-Kinderdorf e. V. zudem ein Anliegen, Ansehen und Wertschätzung sozialer Berufe zu erhöhen. Aus Respekt gegenüber den eigenen Mitarbeitenden, aber auch, um dem deutlichen Fachkräftemangel zu begegnen. Sein breites internationales Engagement wird der Verein 2021 nicht nur fortsetzen, sondern gezielt intensivieren: Er unterstützt den humanitären Corona-Hilfsfonds von SOS-Kinderdorf International. Dieser ermöglicht SOS-Länderorganisationen spezielle Hilfsprojekte, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die von ihnen Betreuten abzufedern.