Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb
Im Porträt: Maria Hofer

"Die Mitbegründerin"

Mitbegründerin Maria Hofer

Maria Hofer galt als Mitbegründerin von SOS-Kinderdorf

Maria Hofer lernte Hermann Gmeiner 1946 bei der Katholischen Jugend kennen. Beide verband die Religion und der Wunsch, Kindern in Not eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Ein Jahr nach ihrer ersten Begegnung  entwickelten beide gemeinsam mit Freunden wie Ludwig Kögl, Franz Müller und Walter Gstrein die „Societas Socialis“, die sie am 25. April 1949 in Innsbruck aus der Taufe hoben: Es war die Geburtsstunde von SOS-Kinderdorf.  

Maria Hofer hatte als ausgebildete Fürsorgerin als einzige im Gründungsteam Fachkompetenzen auf dem Gebiet der Sozialarbeit. Und sie verschaffte dem jungen SOS-Verein durch ihr großes Netzwerk die wichtigen, öffentlichen Kontakte.

Für SOS war Maria Hofer bereit, einiges zu geben. Sie ließ sich das Erbe ihrer Eltern vorzeitig auszahlen, um Hermann Gmeiner den Kauf eines Grundstücks  in Tirol für das erste Kinderdorf zu ermöglichen. Für sie ein hohes Risiko: Denn ob sich das „Experiment“ auszahlen würde, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.  Doch mit dem Erfolg von SOS Kinderdorf konnte Maria Hofer schon bald das vorgestreckte Geld rückerstattet werden.

1956 verließ Maria Hofer wegen beruflicher und persönlicher Differenzen SOS-Kinderdorf. Erst Ende der 1970ger Jahre fand eine Aussöhnung mit Hermann Gmeiner statt. Eine späte offizielle Würdigung als Mitbegründerin von SOS-Kinderdorf wurde ihr 1989 durch die Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Tirol zuteil.