Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb

Hertha Troger - eine wichtige Wegbegleiterin von Hermann Gmeiner

Hertha Troger - eine wichtige Wegbegleiterin von Hermann Gmeiner

Als Hermann Gmeiner die Krankenschwester Hertha Troger in der Gründungsphase von SOS-Kinderdorf bat, sich seiner Idee anzuschließen, musste er nicht viel Überzeugungsarbeit leisten. Die unverheiratete Mutter hatte selbst erlebt, wie wenig Unterstützung Frauen wie sie in der damaligen Gesellschaft erfuhren. Da traf es sich gut, dass es damals auch Ziel des Vereins war, sich in Mütter-Kind-Zentren um die Kinder alleinerziehender und berufstätiger Frauen zu kümmern.

Bald übernahm  Hertha Troger die Suche nach einem geeigneten Grundstück für das erste SOS-Kinderdorf in Tirol. Zehn Gemeinden schrieben sie und SOS-Mitgründer Franz Müller in nur wenigen Wochen an. Der Bürgermeister von Imst zeigte sich an dem Projekt interessiert, und Hertha Troger führte die Verhandlungen, die letztendlich zum Erfolg führten: SOS durfte das Grundstück kaufen, und der Bau konnte beginnen. In den frühen 1950ern verließ Hertha Troger SOS und kümmerte sich von da an viele Jahre  um geflüchtete Kinder und Jugendliche und psychisch kranke Menschen.