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Im Porträt: Helene Didl

"Die Mitarbeiterin der ersten Stunde"

Helene Didl im SOS-Kinderdorf Imst

Helene Didl – die „Didlmama" im SOS-Kinderdorf Imst

Als Helene Didl sich am 26. April 1949 um eine Stelle bei SOS bewarb, war der Verein  gerade einmal einen Tag alt. Die junge Frau bekam den Job und wurde schnell zu einer der vielseitigsten Mitarbeiterinnen.

 Die „Didlmama“, wie sie bald von allen respekt- und liebevoll genannt wurde, packte überall mit an: in der Beschaffung von Geld- und Sachspenden, als Springerin in den SOS-Familien, beim Einrichten der ersten Häuser in Imst und beim Kochen und Deckennähen für das Sommercamp in Caldonazzo. Auch leitete sie anfangs den Versand von Infobroschüren und Spendenaufrufen und hatte als couragierte und lebenskluge Frau eine beratende Stimme bei Vorstandssitzungen.

Helene Didl hatte beide Weltkriege miterlebt und wurde bereits als junge Frau und Mutter zur Witwe. Dies bedeutete, dass sie im Zweiten Weltkrieg und den sozial und wirtschaftlich katastrophalen Jahren danach als Alleinerzieherin ihre Familie versorgte. Die Fähigkeit, auch in scheinbar ausweglosen Situationen Ressourcen mobilisieren zu können, machte einen wesentlichen Teil der Persönlichkeit Helene Didl‘s aus. Sie war entscheidend mitbeteiligt, dem jungen SOS-Verein zur Realisierung zu verhelfen.