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Österreich

SOS-Kinderdorf in Österreich

Der Gründer von SOS-Kinderdorf, Hermann Gmeiner, war Österreicher. Angesichts des Elends der Kinder ohne elterliche Fürsorge im Österreich der Nachkriegszeit gründete Hermann Gmeiner 1949 unsere Organisation in Imst (Tirol). In den Jahrzehnten nach der Gründung wuchs die Organisation sowohl innerhalb Österreichs als auch im Ausland. Neben den SOS-Kinderdörfern, in denen Kinder ohne elterliche Fürsorge von SOS-Müttern betreut werden können, gibt es eine Reihe von Programmen, die mit Familien und jungen Menschen in den Gemeinden arbeiten.

Innsbruck und Wien sind ebenfalls Sitz des Dachverbandes "SOS-Kinderdorf International".

SOS-Kinderdorf in Österreich

Derzeit unterhält unsere Organisation zehn SOS-Kinderdörfer in Österreich. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Österreich außerdem an 14 Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Berufsausbildungszentren und Sozialzentren.

Ein Land mit hoher Lebensqualität

Österreich ist eines der wohlhabendsten Länder der Europäischen Union mit einem hohen Lebensstandard, einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung und guten SozialleistungenTrotz der hohen Lebensqualität gibt es dennoch Familien, die vom allgemeinen Wohlstand abgeschnitten sind und aufgrund finanzieller und sozialer Probleme Hilfestellungen benötigen. Obwohl alle Kinder Zugang zum kostenlosen Bildungssystem haben, schneiden die Kinder aus Familien mit niedrigen Einkommen in der Schule tendenziell schlechter ab und haben es schwer dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Wirtschaftliche und politische Situation

Die Wirtschaft Österreichs ist eng mit den Wirtschaftssystemen der anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union verzahnt. Die Geschäfte mit den Ländern der EU machen den Großteil des Handelsvolumens aus. Österreich hat einen starken Dienstleistungssektor, in dem etwa 70 Prozent der Bevölkerung beschäftigt sind. Ca. 26 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in der Industrie und 4 Prozent in der Landwirtschaft. Zu den Herausforderungen der Zukunft zählen die hohe Jugendarbeitslosigkeit, eine alternde Bevölkerung und die niedrige Fertilitätsrate.

10

aller Jugendlichen sind arbeitslos

5,6

des BIP werden für Bildung ausgegeben – einer der höchsten Werte innerhalb der OECD-Länder

1,4

Kinder pro Frau beträgt die durchschnittliche Geburtenrate

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