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Nordmazedonien

SOS-Kinderdorf in Nordmazedonien

SOS-Kinderdorf begann seine Tätigkeit in der Republik Nordmazedonien im Jahr 1995 mit Unterstützung des Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für Nordmazedonien. Neben der familienpädagogischen Betreuung in SOS-Kinderdorf-Familien hat unsere Organisation eine Reihe neuer Einrichtungen und Programme geschaffen, um Kinder, Jugendliche und ihre Familien in den Gemeinden selbst zu unterstützen. Zusammen mit den lokalen Behörden wurden im Jahr 2007 Familienstärkungsprogramme ins Leben gerufen, um vom Verlust der elterlichen Fürsorge bedrohte Kinder zu unterstützen.

Als Reaktion auf die Flüchtlingskrise von 2015, konzentriert sich unser SOS-Nothilfeprogramm auf die Unterstützung von Kindern (vor allem von unbegleiteten Kindern), Jugendlichen, Müttern mit Kindern und Schwangeren. Wir sorgen für Schutz und Nahrungsmittel sowie medizinische Hilfe. 

SOS-Kinderdorf in Nordmazedonien

Derzeit unterhält unsere Organisation ein SOS-Kinderdorf in Nordmazedonien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Mazedonien außerdem durch Jugendeinrichtungen, Sozialzentren und ein Nothilfeprogramm.

Sinkende Lebensstandards

Obwohl sich die Wirtschaft Nordmazedoniens seit dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien in den 1990-er Jahren langsam erholt, hat das Land immer noch eins der niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen in Europa. Schätzungen zufolge leben rund 20 Prozent der Bevölkerung in Armut. Unzählige Familien sehen sich gezwungen, ihre Kinder arbeiten zu lassen, um über die Runden zu kommen. Fünf Prozent der Kinder leiden an Mangelernährung und sind besonders anfällig für Krankheiten. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Schwerpunkt der nordmazedonischen Wirtschaft ist die Land- und Forstwirtschaft, in der knapp ein Fünftel der Erwerbstätigen arbeitet. Rund 40 Prozent der Bevölkerung leben auf dem Land und betreiben Landwirtschaft zur Eigenversorgung. Der Dienstleistungsbereich trägt mit über 50 Prozent aller Beschäftigten einen erheblichen Beitrag zum Brutto-Inlands-Produkt. 

Das Bruttoinlandsprodukt ist mit € 4.800 pro Kopf eines der niedrigsten der EU, so dass viele Menschen trotz Arbeit in Armut leben. Die Arbeitslosenquote liegt bei 22 Prozent. Jugendliche sind dabei mit knapp 50 Prozent überproportional stark betroffen. Angesichts dieser Kombination aus Armut und hoher Arbeitslosigkeit sehen sich viele Menschen dazu genötigt, auf der Suche nach Arbeit auszuwandern.

45

aller Jugendlichen sind arbeitslos

22

der Bevölkerung leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze

8

aller Kinder müssen Kinderarbeit verrichten

patenschaft

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