Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb
SOS-Kinderdorf Italien hilft notleidenden Kindern
Italien

SOS-Kinderdorf in Italien

SOS-Kinderdorf ist seit 1956 in Italien tätig, als im Norden des Landes ein SOS-Ferienlager errichtet wurde. Kurze Zeit später nahm unsere Organisation ihre Arbeit mit Kindern und ihren Familien in der Stadt Trient im Norden Italiens auf. Es gibt in Italien sechs SOS-Sozialzentren, die alle mit der örtlichen Gemeinde und lokalen Behörden zusammenarbeiten, um Kinder und ihre Familien zu unterstützen, so dass die Kinder in einer liebevollen familiären Umgebung aufwachsen können. 

Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden in einer SOS-Kinderdorf-Familie ein neues Zuhause. SOS-Kinderdorf bietet auch betreutes Wohnen für Jugenliche an und hilft ihnen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Infolge der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen, die ins Land kommen, bietet das SOS-Sozialzentrum in Mantua außerdem Kindern eine Unterkunft, die ohne ihre Eltern aus ihrer Heimat nach Italien geflohen sind.

Corona in Italien

Seit Dienstag, dem 12. März 2020, sind 60 Millionen Italiener aufgefordert worden, zu Hause zu bleiben, und alle kommerziellen Aktivitäten wurden geschlossen, mit Ausnahme von Apotheken und Supermärkten. Innerhalb kürzester Zeit wurde Italien zu einem der Länder mit den meisten Infektionen und Todesfällen weltweit.

Die Coronavirus-Pandemie hat die SOS-Kinderdörfer zwangsläufig dazu veranlasst, sofort alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen sowie aller Mitarbeiter zu ergreifen. Der Gesundheitszustand aller Mitarbeiter und Betreuer, d.h. etwa 230 Personen, wird ständig überwacht, und die von den zuständigen Behörden gegebenen Hinweise und Empfehlungen werden gewissenhaft angewandt und befolgt.

Pädagogen und Betreiber sind ständig damit beschäftigt, das Bewusstsein der Kinder zu schärfen und sie über die Regeln zu informieren, die zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit und der anderer nötig sind. Besondere Aufmerksamkeit wird den psychologischen Aspekten des Notfalls gewidmet: Kinder und Jugendliche werden auf altersgemäße Art und Weise sensibilisiert und informiert, aber immer getröstet und beruhigt.

Lesen Sie hierzu ein Interview mit Marta Trecco, der Dorfleiterin des SOS-Kinderdorfes Vicenza.

SOS-Kinderdorf in Italien

Derzeit unterhält unsere Organisation sieben SOS-Kinderdörfer in Italien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Italien außerdem auch an neun Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Sozialzentren und einem Nothilfeprogramm.

Große Unterschiede beim Lebensstandard

Italien gehört zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Union. Der Lebensstandard der Menschen ist tendenziell hoch. Nichtsdestotrotz gibt es große Unterschiede zwischen dem eher armen landwirtschaftlich geprägten Süden und dem hoch entwickelten Norden. Während der Staat für das Gesundheitssystem, Bildung, Unterkunft und Zugang zu sauberem Wasser sorgt, spielt die Großfamilie nach wie vor eine wichtige Rolle bei der Unterstützung bedürftiger Familienmitglieder.

Junge Menschen haben es schwer, nach Abschluss ihrer Ausbildung einen Arbeitsplatz zu finden; viele arbeiten in der Folge in schlechtbezahlten Teilzeitjobs. Für Jugendliche aus den Städten im Süden gestaltet sich die Lage besonders hart, weshalb viele von ihnen auf der Suche nach Arbeit in den Norden ziehen.

Wirtschaftliche und politische Situation

Italien zählt zu den größten Wirtschaftsnationen Europas - es verfügt über eins der höchsten Pro-Kopf-Einkommen. Die letzten Jahre waren jedoch von einer Vielzahl sich abwechselnder Regierungen geprägt, die das Land in eine große innenpolitische Krise stürzte. Auch Korruption,  eine große Schattenwirtschaft (einige schätzen, dass sie bis zu 15 Prozent des BIP ausmacht) sowie das organisierte Verbrechen sind nach wie vor Themen, die angegangen werden müssen. Darüber hinaus gibt es bedeutende Unterschiede im Lebensstandard und bei den Lebenshaltungskosten zwischen den Regionen. Die Arbeitslosenrate ist hoch. Viele der Jobs sind unsicher und schlecht bezahlt.

32

der Jugendlichen finden keinen Job

17

der Menschen arbeiten in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen

10

der Gesamtbevölkerung sind arbeitslos

spenden

So können Sie helfen!

Spenden