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Finnland

SOS-Kinderdorf in Finnland

SOS-Kinderdorf ist seit den 1960-er Jahren in Finnland tätig. Die Idee der SOS-Kinderdörfer wurde in Finnland positiv aufgenommen, so dass unsere Organisation in den vergangenen Jahrzehnten ihre Aktivitäten weiter ausbauen konnte. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie. Darüber hinaus können junge Menschen in eigens dafür zur Verfügung gestellte Wohnungen ziehen, in denen sie auf ihrem Weg in die Selbständigkeit von Fachkräften begleitet werden.

SOS-Kinderdorf in Finnland

Derzeit unterhält unsere Organisation sechs SOS-Kinderdörfer in Finnland. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Finnland außerdem auch an acht Standorten durch Jugendeinrichtungen und Sozialzentren.

Ein Anstieg der Anzahl pflegebedürftiger Kinder

Was das Wohl der Kinder angeht, gehört Finnland zu den führenden Ländern der EU. Das liegt zum Teil an der staatlichen Grundversorgung mit Kindertagesstätten für das Vorschulalter, der Schulbildung und dem Gesundheitssystem. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Kinder, die außerhalb ihrer Familie betreut werden müssen, jedoch gestiegen. Häufige Gründe hierfür sind Alkoholmissbrauch und dessen Konsequenzen, psychische Gesundheitsprobleme, häusliche Gewalt oder mangelhafte elterliche Kompetenzen.

Wirtschaftliche und politische Situation

Die finnische Wirtschaft basierte in der Vergangenheit auf Holz, Papier und der papierverarbeitenden Industrie. Der Bergbau spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Mittlerweile spielt der Dienstleistungsbereich mit drei Vierteln aller Beschäftigten eine große Rolle.  In den letzten Jahrzehnten gab es tiefgreifende Veränderungen in der Wirtschaft. 

Die 2009 erlebte Rezession führte in Finnland zu einem dramatischen Einbruch des Außenhandels und starken Rückgangs des BIP, von dem sich das Land nur langsam erholt. Ein zentrales Augenmerk der Regierung liegt daher auf der Konsolidierung der Haushalte und umfassenden Strukturreformen. Ein weiteres Problem ist die hohe Arbeitslosenquote von knapp 10 Prozent, wobei Jugendliche hier überproportional betroffen sind.  Nahezu jeder vierte Jugendliche findet keine Arbeit.

23

der Jugendlichen finden keinen Job

74

der Menschen arbeiten im Dienstleistungssektor

10

der Bevölkerung sind arbeitslos

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