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SOS-Kinderdorf Trjavna in Bulgarien
Bulgarien

SOS-Kinderdorf in Bulgarien

SOS-Kinderdorf begann seine Aktivitäten in Bulgarien im Jahr 1990. Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten viel getan wurde, bleibt Bulgarien eines der ärmsten Länder der Europäischen Union. Gefährdete Kinder brauchen unsere Unterstützung. In unseren Familienstärkungsprogrammen bieten wir Unterstützung damit Kinder gesund ernährt werden, medizinisch versorgt sind und zur Schule gehen können. Wir helfen auch Familien, ihre Wohnsituation zu verbessern. Eltern erhalten Bildung und Beratung. Außerdem unterstützen wir sie bei der Arbeitssuche. Wenn Kinder nicht mehr länger bei ihren Familien bleiben können, werden sie von SOS-Eltern in SOS-Familien betreut.

Ausweg aus der Armut

Wenn in Bulgarien Menschen in Not geraten, gibt es häufig niemanden, der sie auffängt. Sie fallen durch das soziale Netz. Auch die Familie Ivanov* war lange mit ihren Problemen alleine. Bis die Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf in Pernik auf sie aufmerksam wurden.

SOS-Kinderdorf in Bulgarien

Derzeit unterhält unsere Organisation zwei SOS-Kinderdörfer in Bulgarien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Bulgarien außerdem auch an drei Standorten durch Jugendeinrichtungen und Sozialzentren.

Eines der ärmsten Länder der Europäischen Union

Bulgarien ist nach wie vor eines der ärmsten Länder der EU. Viele Familien leiden unter dem niedrigen Lebensstandard. Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der staatlich festgelegten Armutsgrenze. Vor allem in ländlichen Gebieten gibt es häufig nur einen sehr beschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung. Im Ernstfall müssen die Menschen für einen Arztbesuch oder Medikamente weite Wege in Kauf nehmen. Das sind besorgniserregende Fakten in einem Land mit einer der höchsten Kindersterblichkeitsrate der Europäischen Union.

Wirtschaftliche und politische Situation

Korruption, das organisierte Verbrechen und eine ineffiziente Verwaltung behindern die wirtschaftliche Entwicklung Bulgariens. Angesichts der extrem niedrigen Lohnkosten (Bulgarien hat laut Eurostat-Angaben die niedrigsten Lohnkosten der EU) kann der Großteil der Bevölkerung von seinem Einkommen nicht oder nur unzureichend leben. Die Jugendarbeitslosenquote liegt bei 22 Prozent. Angesichts dieser frustrierenden Perspektiven entscheiden sich viele junge Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben das Land zu verlassen.

23

der Bevölkerung leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze

14

der Jugendlichen sind arbeitslos

6630

Mit € 6.630 jährlich niedrigstes Pro-Kopf-Einkommen der EU

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