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Armenien

SOS-Kinderdorf in Armenien

Nach dem verheerenden Erdbeben von 1988 in Spitak, bei dem 25 000 Menschen getötet und eine halbe Million Menschen in Armenien obdachlos wurden,  beschloss SOS-Kinderdorf ein Soforthilfeprogramm für Kinder anzubieten, die ihre Eltern verloren hatten. Kurze Zeit später begann unsere Organisation ihre langfristig angelegte Arbeit in Kotayk, das direkt an das zerstörte Gebiet angrenzt. Seit dieser Zeit unterstützen wir Kinder, junge Menschen und Familien in Armenien und unterhalten derzeit Einrichtungen und Programme an drei verschiedenen Standorten. 

SOS-Kinderdorf in Armenien

Derzeit unterhält unsere Organisation zwei SOS-Kinderdörfer in Armenien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Armenien außerdem auch an drei Standorten durch Jugendeinrichtungen, Kindergärten und Sozialzentren.

Eine tiefe Kluft zwischen Stadt und Land

Die Menschen in ländlichen Gebieten sind aufgrund der schlechten Infrastruktur und weniger Beschäftigungsmöglichkeiten häufig stark benachteiligt. Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen sind nicht immer vorhanden und auch die Qualität der Gesundheitsversorgung ist auf dem Land nach wie vor schlecht. Die Anzahl der Kinder in ländlichen Gebieten, die vor Erreichen des fünften Lebensjahres sterben, ist fast doppelt so hoch wie bei Kindern, die in Städten leben. Jedes zehnte Kind leidet an Unterernährung. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Nach dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion wurde Armenien 1991 zum unabhängigen Staat erklärt. Die Wirtschaft des Landes leidet bis heute unter den Auswirkungen der gewalttätigen Konflikte der Region Berg-Karabach Ende der 1990-er Jahre, der Isolation durch die geschlossenen Grenzen zur Türkei und Aserbaidschan sowie dem verheerenden Erdbeben von 1988. Hohe Korruption verhindert die Modernisierung der Wirtschaft. Besonders bei den Jugendlichen machen sich mangelnde Beschäftigungsmöglichkeiten bemerkbar. Offiziellen Angaben zufolge liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 37 Prozent. Über ein Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

10

aller Kinder sind unterernährt

26

der Bevölkerung gelten als arm

37

der Jugendlichen sind arbeitslos

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