Warum SOS-Kinderdorf in Syrien tätig ist
Kinder in Syrien sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert, von denen die meisten durch den anhaltenden militärischen Konflikt verursacht werden, der das ganze Land betrifft. Der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen hat sich drastisch verschlechtert. Der Mangel an Grundbildung beeinträchtigt ihre Zukunftschancen auf ein erfülltes Leben. Darüber hinaus sind viele Kinder chronisch unterernährt. Dadurch steigt ihr Risiko, eine vermeidbare Krankheit zu bekommen, die sogar zum Tod führen kann.
Kinderarmut
Der lange Krieg in Syrien hat einen Großteil des Reichtums, der Infrastruktur und der Arbeitskraft des Landes zerstört. Der Großteil der Menschen lebt in Armut. Die Familien haben Mühe, die grundlegendsten Bedürfnisse zu erfüllen. Kinder, die in Armut aufwachsen, haben oft nicht die Nahrung, die sanitären Anlagen, die Unterkunft, die Gesundheitsversorgung oder die Bildung, die sie brauchen, um nicht nur zu überleben, sondern sich auch gut zu entwickeln.
Bildung
Der Krieg in Syrien hat zu einer der größten Bildungskrisen der jüngeren Geschichte geführt. Die Bildungseinrichtungen sind überlastet, und viele Schulen sind nicht funktionsfähig, weil sie zerstört oder beschädigt sind oder für andere Zwecke genutzt werden, z. B. als Unterkunft für Menschen, die durch den Konflikt vertrieben wurden. Eine gute Bildung bedeutet mehr als nur lesen und schreiben zu können. Sie kann die Menschen in die Lage versetzen, uneingeschränkt an der Gesellschaft teilzuhaben, und trägt zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bei.