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Philippinen

SOS-Kinderdorf auf den Philippinen

SOS-Kinderdorf ist seit den 1960-er Jahren auf den Philippinen tätig. Viele Kinder und Familien leben immer noch unter erbärmlichen Bedingungen. Unsere Organisation setzt sich durch das Angebot von Kindertagesstätten, medizinischen Zentren, Familienstärkungsprogrammen und einem liebevollen Zuhause für Kinder und junge Menschen für die Linderung der Not ein. Nach dem Taifun Haiyan begann SOS-Kinderdorf rasch mit Nothilfe für betroffene Familien.

SOS-Kinderdorf auf den Philippinen

Derzeit unterhält unsere Organisation acht SOS-Kinderdörfer auf den Philippinen. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien auf den Philippinen außerdem auch an acht Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Mitarbeiterschulungszentren, Berufsausbildungszentren und Sozialzentren.

Steigende Anzahl von Menschen, die in Armut leben

Steigende Anzahl von Menschen, die in Armut leben

Die Bewohner der Philippinen haben in den vergangenen Jahrzehnten viele soziale, politische und wirtschaftliche Reformen durchlebt. Jahrzehntelange Konflikte, darunter zahlreiche Kämpfe gegen Separatisten und Guerillas, haben Tausende von Menschenleben gefordert, noch viele mehr zu Binnenflüchtlingen gemacht und die Entwicklungschancen des Landes beeinträchtigt. Armut und Ungleichheit sind nach wie vor die Hauptursache für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen.

Wirtschaftliche und politische Situation

Wirtschaftliche und politische Situation

Trotz der positiven wirtschaftlichen Entwicklungen mit einem Wirtschaftswachstum von über sechs Prozent haben die Veränderungen nicht zu einem Rückgang des Armutsniveaus geführt – rund 20 Prozent der Philippiner leben nach wie vor unterhalb der staatlich festgelegten Armutsgrenze. Aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahlen gibt es sogar einen Anstieg der Gesamtzahl der Menschen zu verzeichnen, die in Armut leben. Rund ein Fünftel der Bevölkerung ist von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung betroffen. Die niedrigen Löhne reichen oft nicht, um der Armut zu entkommen. 

32

Prozent der Bevölkerung gelten als arm

38,4

Prozent der Bevölkerung sind in unsicheren Arbeitsverhältnissen beschäftigt

11

Prozent der Kinder zwischen 5 und 14 Jahren müssen Kinderarbeit verrichten

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