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Corona-Hilfe Nepal
Nepal

Corona in Nepal

Die zweite Corona-Welle traf Nepal schwer

Im April dieses Jahres wurde Nepal hart von der zweiten Corona-Welle getroffen. Die Infektionszahlen explodierten, die Todeszahlen stiegen dramatisch, Krankenhäuser und Gesundheitsstationen waren überfüllt. Nach einem steilen Rückgang der Neuinfektionen im Juni steigen die Fallzahlen nun wieder an. Die Corona-Beschränkungen wurden inzwischen gelockert, das Land kämpft jedoch weiter mit dem Virus und den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie.

Die nächste Welle erfasst das Land

Die Weltgesundheitsorganisation meldete bisher über 702.097 Infizierte und über 9.922 Tote* (Stand 3. August 2021). Das ist angesichts der geringen Einwohnerzahl von 28,6 Millionen und des instabilen Gesundheitswesens eine verheerende Entwicklung. In Nepal kommen auf 10.000 Einwohner lediglich drei Krankenhausbetten. Bisher sind 1.457.670 Nepalesen vollständig geimpft, 3.462.340 haben die erste Impfdosis erhalten (Stand 27. Juli 2021). Der Lockdown wurde am 15. Juli beendet, die COVID-19-Situation ist jedoch weiterhin alarmierend.

Auch die SOS-Kinderdörfer sind betroffen

Auch in unseren SOS-Kinderdörfern ist das Virus trotz frühzeitiger Sicherheitsvorkehrungen angekommen. Bisher gab es insgesamt 273 COVID-19-Fälle. Inzwischen sind 75 Prozent der SOS-MitarbeiterInnen geimpft, bald werden alle ein Impfangebot erhalten. Vor Kurzem wurden vier Kinder, die ihre Eltern durch COVID-19 verloren haben, im SOS-Kinderdorf Kavre aufgenommen. Viele Eltern in unseren Familienstärkungsprogrammen haben ihre Arbeit verloren und kämpfen nun ums tägliche Überleben.

„Wir appellieren an Freunde unserer Organisation und an Wohlgesinnte, humanitäre Hilfe zu leisten, damit die Kinder und Jugendlichen weiterhin Betreuung, Schutz und Unterstützung erhalten, um diese schwere Zeit zu überstehen.“

Ishwori Prasad Sharma, Nationaler Direktor von SOS-Kinderdorf Nepal

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So können Sie helfen!

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Viele Menschen kämpfen ums Überleben

Eine unserer größten Sorgen gilt den Familien in den Familienstärkungsprogrammen. Zahlreiche Menschen, die ihr Geld als Tagelöhner verdienten, haben ihre Arbeit verloren. Sie haben Schwierigkeiten, Mahlzeiten für ihre Kinder zu organisieren, und warten auf Unterstützung durch die Regierung oder andere Organisationen. Viele kommen nun hilfesuchend zu uns.

„Der Verlust der Lebensgrundlage stellt ehemalige Betreute und viele Familien in der Gemeinde vor nie dagewesene Herausforderungen. Einige Careleaver erhalten bereits Unterstützung, aber immer mehr wenden sich an uns und bitten um Hilfe. Viele Familien aus den Familienstärkungsprogrammen, die als Tagelöhner gearbeitet haben, schaffen es kaum, ihre Kinder und sich selbst zu ernähren“, schildert Ishwori Prasad Sharma, Nationaler Direktor der SOS-Kinderdörfer in Nepal, die Lage vor Ort. 

So hilft SOS-Kinderdorf

Die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder, Jugendlichen, Betreuenden und Mitarbeitenden sowie der Menschen aus unseren Familienstärkungsprogrammen haben für SOS-Kinderdorf höchste Priorität. 

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns in Nepal

  • Lebens- und Desinfektionsmittel sowie Mundschutzmasken für gefährdete Kinder und Familien bereitzustellen;
  • ambulante Krankenstationen an den Familienstärkungs-Standorten zu errichten;
  • einkommensschaffende Maßnahmen für Familien aus der SOS-Familienstärkung durchzuführen;
  • eine Kinderschutz-Hotline zu betreiben.