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SOS-Kinderdorf in Nepal

Hilfe nach der Katastrophe

Die Demokratische Bundesrepublik Nepal liegt im Himalaya in Südasien und grenzt im Norden an Tibet sowie im Osten, Süden und Westen an Indien. Größte Stadt ist die Hauptstadt Kathmandu mit 1,7 Mio. Einwohnern. Nur ein Fünftel der Bevölkerung lebt in den Stadtgebieten, obwohl sich derzeit ein rascher Prozess der Verstädterung vollzieht, da immer mehr Menschen aus den benachteiligten ländlichen Regionen in die Städte ziehen.

Der von 1996 bis 2006 andauernde Kampf der maoistischen Rebellen führte zur Abschaffung der Monarchie und kostete ca. 13.000 Menschen das Leben, 100.000 Nepalesen wurden zu Vertriebenen. Im April 2008 wurde Nepal offiziell zu einer demokratischen Bundesrepublik erklärt.

Nepal ist eins der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Der langjährige Bürgerkrieg sowie die zwei großen Erdbeben der letzten Jahre stürzten die nepalesische Wirtschaft in eine schwere Krise, von der sich das Land nur langfristig erholen wird. 

Durch die jüngsten Reformen haben sowohl das produzierende Gewerbe als auch der Finanzdienstleistungssektor erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Landwirtschaft, in der rund 70 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt ist, spielt jedoch nach wie vor eine große Rolle. Der Tourismus ist eine zunehmend wichtige Einkommens- und Beschäftigungsquelle. 

Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 821,40 Euro (laut Germany Trade and Invest) ist Nepal nach Jemen und Afghanistan das drittärmste Land Asiens und eines der 20 ärmsten Länder der Welt. Aufgrund der Armut und des fehlenden Zugangs zum Gesundheitssystem sterben jedes Jahr Tausende von Menschen an Mangelernährung und behandelbaren Krankheiten.