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Corona-Hilfe Nepal
SOS-Kinderdorf in Nepal

Zweite Corona-Welle trifft Nepal schwer

Indien kämpft seit Wochen gegen die zweite Corona-Welle. Die Lage ist dramatisch. Doch nun spitzt sich auch die Lage in den Nachbarländern zu – unter anderem auch in Nepal.

Infektionszahlen explodieren

Die Infektionszahlen explodieren, die Todeszahlen steigen an. Die Weltgesundheitsorganisation meldete bisher über 480.000 Infizierte und über 5.600 Tote* (Stand 21. Mai 2021). Das ist angesichts der geringen Einwohnerzahl von 28,6 Millionen und des fragilen Gesundheitswesens eine verheerende Entwicklung. In Nepal kommen auf 10.000 Einwohner gerade einmal drei Krankenhausbetten. Das Land leidet schwer unter der zweiten Welle. 

  • Seit 29. April gilt in Nepal eine Ausgangssperre. 
  • Krankenhäuser und Gesundheitsstationen sind überfüllt.
  • Es mangelt an medizinischem Fachpersonal und Behandlungsmaterial. 
  • Gerade einmal 1 Prozent der Bevölkerung ist bisher gegen das Coronavirus geimpft.**


Auch die SOS-Kinderdörfer sind betroffen

Auch in unseren SOS-Kinderdörfern ist das Virus trotz frühzeitiger Sicherheitsvorkehrungen angekommen. Derzeit gibt es 202 COVID-19-Fälle. Viele Familien in unseren Familienstärkungsprogrammen haben ihre Arbeit verloren und kämpfen nun damit ihre Familie zu ernähren.

„Daher appellieren wir an Freunde und Wohlgesinnte unserer Organisation, humanitäre Hilfe zu leisten, um sicherzustellen, dass die Kinder und Jugendlichen weiterhin Betreuung, Schutz und Unterstützung erhalten, um diese schwere Zeit zu überstehen."

Ishwori Prasad Sharma, Nationaler Direktor von SOS-Kinderdorf Nepal

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Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft

Die gesundheitliche Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder, Jugendlichen, Betreuenden und Mitarbeitenden sowie der Menschen aus unseren Familienstärkungsprogrammen haben für SOS-Kinderdorf höchste Priorität. Einen Monat bevor die Regierung den Lockdown ankündigte, hatte SOS-Kinderdorf Nepal den Zugang zu den Kinderdörfern außer in Notfällen eingeschränkt. 

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns in Nepal:

  • Lebens- und Desinfektionsmittel sowie Mundschutzmasken für gefährdete Kinder und Familien bereitzustellen;
  • ambulante Krankenstationen an den Familienstärkungs-Standorten zu errichten;
  • eine Kinderschutz-Hotline einzurichten.

Auch die SOS-Kinderdörfer sind betroffen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen konnte SOS-Kinderdorf Nepal Corona-Infektionen in unseren Kinderdörfern nicht vollständig verhindern. 

  • Zurzeit gibt es insgesamt 202 COVID-19-Fälle. 
  • Davon haben sich 61 bereits erholt und 141 befinden sich noch in Isolation und werden behandelt. Darunter sind 69 Kinder, 39 Jugendliche, 15 Mütter/Betreuende und 18 Mitarbeitende. 
  • Wo immer möglich war, hat der Verein versucht, sicherzustellen, dass die Menschen geimpft werden. 
  • Bis zum 16. Mai wurden 28 Jugendliche, 70 Mütter, 123 Mitarbeitende, 62 Lehrerinnen und Lehrer und 30 weitere Mitarbeitende und pensionierte SOS-Mütter und –Mitarbeitende geimpft.    

Viele Menschen kämpfen um ihr Überleben

Eine unserer größten Sorgen gilt den Familien des Familienstärkungsprogramms. Viele der Menschen, die als Tagelöhner arbeiteten, haben ihre Arbeit verloren. Sie haben Schwierigkeiten, Mahlzeiten für ihre Kinder zu organisieren, warten auf Unterstützung durch die Regierung und andere Organisationen. Viele wenden sich nun hilfesuchend an uns.

"Nach fast 10 Monaten vollständiger und teilweiser Schließung im Jahr 2020 hatten wir gehofft, dass sich das Leben in Richtung Normalität bewegen würde. Unsere Jugendlichen und Betreuten hat die zweite Welle des Coronavirus stark zurückgeworfen und noch verletzlicher gemacht als im letzten Jahr. Als nun die zweite Welle über das Land hereinbrach, haben sich einige Kinder, Jugendliche, SOS-Mütter und Mitarbeitende mit dem Virus infiziert. Das war eine große Herausforderung für die SOS-Kinderdörfer in Nepal", schildert Ishwori Prasad Sharma, Nationaler Direktor der SOS-Kinderdörfer in Nepal die Lage vor Ort. 

Nie dagewesene Herausforderungen

Sharma fügt hinzu: "Der Verlust der Lebensgrundlage hat das Leben der ehemaligen Betreuten und vieler Familien in der Gemeinde vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Derzeit erhalten einige Care Leaver Unterstützung, aber immer mehr wenden sich an uns, um Hilfe zu erhalten. Ebenso schaffen es viele Familien aus den Familienstärkungsprogrammen, die als Tagelöhner arbeiteten, kaum, ihre Kinder und Familienmitglieder zu ernähren."

Nepal

Ein Land voller Herausforderungen

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32

der Bevölkerung sind Analphabeten

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36

aller Kinder sind chronisch unterernährt

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22

der Kinder mussten schon vor der Pandemie Kinderarbeit verrichten

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3

Krankenhausbetten kommen auf 10.000 Einwohner

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15

der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze

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25

der Frauen mussten schon Gewalt von ihren Partnern erfahren.