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Laos

SOS-Kinderdorf in Laos

Laos gehört zu den ärmsten Ländern in Südostasien. SOS-Kinderdorf begann seine Tätigkeit in Laos im Jahr 1993 in der Nähe der Hauptstadt Vientiane. Unsere Unterstützungsmaßnahmen sind auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung ausgerichtet - das Sozialzentrum von Savannakhet beispielsweise umfasst Familienhäuser für die kurzfristige Unterbringung von unterernährten Kindern aus der Gemeinde, und in Samneua bietet das medizinische Zentrum Beratungsstellen für die lokale Gemeinde und führt Impfungen durch. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie.

SOS-Kinderdorf in Laos

Derzeit unterhält unsere Organisation sechs SOS-Kinderdörfer in Laos. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Laos außerdem auch an sechs Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen, Mitarbeiterschulungszentren, medizinischen Zentren und Sozialzentren.

Die Hälfte aller Kinder leidet an Unterernährung

Die Hälfte aller Kinder leidet an Unterernährung

In Laos leben ca. 2,3 Millionen Kinder. Die meisten führen ein Leben in großer Not – fast die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren leiden an chronischer Mangelernährung. Um genug Essen zu bekommen, werden Kinder oft gezwungen zu arbeiten. Circa zehn Prozent der Kinder zwischen fünf und 14 Jahren müssen Kinderarbeit verrichten. Die Alphabetisierungsrate ist niedrig, offiziellen Schätzungen zufolge können 20 Prozent der Männer und Frauen nicht lesen und schreiben.

Wirtschaftliche und politische Situation

Wirtschaftliche und politische Situation

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat die laotische Regierung schrittweise wirtschaftliche Reformen zur Liberalisierung des Marktes eingeführt. Laos zählt seither zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. In den letzten Jahren betrug das Wirtschaftswachstum regelmäßig zwischen sieben und neun Prozent. Dennoch ist das Land in großem Ausmaß auf ausländische Hilfe und Investitionen angewiesen. Über 80 Prozent der Bevölkerung gelten trotz Arbeit als arm.
Etwa drei Viertel der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt, der Großteil davon in Subsistenzwirtschaft. Durch den Anbau von Reis, Gemüse, Gewürzen, Früchten und Baumwolle wird circa ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet. 

43,8

Prozent aller Kinder sind chronisch unterernährt

10

Prozent aller 5- bis 14-Jährigen müssen Kinderarbeit verrichten

84,1

Prozent der Bevölkerung gelten als arm

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