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Kirgisistan

SOS-Kinderdorf in Kirgisistan

SOS-Kinderdorf nahm seine Tätigkeit in Kirgisistan im Jahr 1996 aufgrund der dringenden Notwendigkeit auf, Kindern ohne elterliche Fürsorge zu helfen und für ihre Unterkunft zu sorgen. Aufgrund der Tatsache, dass Kirgisistan zu den ärmsten Ländern in Zentralasien zählt, haben wir unsere Arbeit vor Ort sukzessive ausgeweitet und unterstützen derzeit Kinder, Jugendliche und Familien an zwei Standorten. 

SOS-Kinderdorf in Kirgisistan

Derzeit unterhält unsere Organisation zwei SOS-Kinderdörfer in Kirgisistan. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Kirgisistan außerdem auch an zwei Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schule und Sozialzentren.

Eines der ärmsten Länder Zentralasiens

Kirgisistan zählt zu den ärmsten Ländern in Zentralasien. Die heutige Situation ist durch steigende Armutsquoten, wachsende Arbeitslosenraten und Inflation geprägt. Fast die Hälfte der Menschen arbeitet in vulnerablen Beschäftigungsverhältnissen. Der Anteil der Bevölkerung, der unter der staatlich festgelegten Armutsgrenze lebt, wird auf knapp 40 Prozent geschätzt. Dies hat weitreichende Folgen für die Kinder. So ist jedes zehnte Kind mangelernährt, jedes vierte muss Kinderarbeit verrichten.

Wirtschaftlichen und politische Situation

Die Wirtschaft des Landes hat unter dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion stark gelitten. Eine schlechte Infrastruktur, die weit verbreitete Korruption und das organisierte Verbrechen behindern bis heute das Wirtschaftswachstum. Die Landwirtschaft spielt in Kirgisistan eine wichtige Rolle, fast die Hälfte der Bevölkerung ist dort beschäftigt. Im Dienstleistungssektor arbeiten 40 Prozent der Bevölkerung, der Rest der Erwerbstätigen ist in der Industrie beschäftigt. 

13

aller Kinder sind chronisch unterernährt

26

der 5- bis 14-Jährigen müssen Kinderarbeit verrichten

10

der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

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