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Kambodscha

SOS-Kinderdorf in Kambodscha

Der kambodschanische SOS-Kinderdorf-Verein wurde im Jahr 2000 gegründet. Unsere Organisation begann ihre Arbeit zuerst mit Kindern ohne elterliche Fürsorge in der Hauptstadt Phnom Penh. Aufgrund der großen Armut und der weit verbreiteten Not im Land haben wir unsere Aktivitäten immer weiter ausgebaut und unterstützen mittlerweile Kinder, junge Menschen und Familien in Kambodscha an sechs verschiedenen Standorten.

SOS-Kinderdorf in Kambodscha

Derzeit unterhält unsere Organisation sechs SOS-Kinderdörfer in Kambodscha. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Kambodscha außerdem auch an sechs Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen, Mitarbeiterschulungszentren, Berufsausbildungszentren und Sozialzentrum.

Die Folgen des Bürgerkrieges sind immer noch zu spüren

Obwohl sich die Lebensbedingungen in den letzten beiden Jahrzehnten verbessert haben, ist Kambodscha immer noch eins der ärmsten Länder der Welt. Die große Armut, die langen Jahre des Konflikts, Migrationsbewegungen und die steigende Anzahl der HIV/AIDS-Infizierten zählen zu den Hauptursachen dafür, dass Kinder nicht länger bei ihren Familien bleiben können. Circa 19 Prozent der Kinder müssen Kinderarbeit verrichten. Kinder werden zur Arbeit in der Landwirtschaft, der Fischerei, in Steinbrüchen, als Hausangestellte oder zum Betteln oder Verkaufen von Kleinwaren auf der Straße gezwungen. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Das Land leidet bis heute unter den Folgen des Bürgerkrieges, der bis Ende der 1990-er Jahre andauerte. Im Human Development Index der Vereinten Nationen belegt Kambodscha aktuell den 143. Platz (von 187). Eine schlechte Infrastruktur, Korruption sowie das vielfach unzureichende Ausbildungsniveau sind nur einige der Wirtschaftshemmnisse. 

Ein weiteres großes Entwicklungshindernis sind die unzähligen Landminen aus den Zeiten des Bürgerkrieges. Kambodscha zählt zu den am dichtesten verminten Ländern der Welt – seit dem Jahr 1970 sind ca. 60 000 Menschen durch Minenexplosionen gestorben und noch weit mehr haben minenbedingte Verletzungen erlitten. 

32

aller Kinder sind unterernährt

23

der Bevölkerung sind Analphabeten

19

aller 5- bis 14-Jährigen müssen Kinderarbeit leisten

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