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Jordanien

SOS-Kinderdorf in Jordanien

SOS-Kinderdorf nahm in den 1980-er Jahren seine Tätigkeit in Jordanien auf. Im Mai 1986 zogen die ersten Kinder, die nicht mehr bei ihren Eltern leben konnten, in die zwölf Familienhäuser des neu erbauten SOS-Kinderdorfs Amman. Anfänglich war unsere Organisation nur dort vertreten. Im Laufe der darauffolgenden Jahrzehnte wurde die Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien auch auf die Hafenstadt Aqaba und die Stadt Irbid im Norden ausgedehnt. 

SOS-Kinderdorf in Jordanien

Derzeit unterhält unsere Organisation drei SOS-Kinderdörfer in Jordanien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Jordanien auch an verschiedenen Standorten durch Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen und Sozialzentren.

Die Bevölkerung leidet unter den Unruhen in der Region

Jordanien weist einen der höchsten Lebensstandards der Region auf. Der Großteil der Bevölkerung verfügt über einen hohen Bildungsstand, und die meisten Menschen haben Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung. Das Ungleichgewicht hinsichtlich der Verteilung der Reichtümer ist jedoch groß. So lebt rund ein Drittel der Menschen nach wie vor in Armut. Immer noch sterben 18 Kinder von 1000 Geburten vor ihrem 5. Geburtstag, 8 Prozent der Kinder sind mangelernährt.

Wirtschaftliche und politische Situation

Jordanien liegt in einer der politisch instabilsten Regionen der Welt, wodurch das Land in großem Ausmaß von den wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten in den Nachbarländern beeinflusst wird. Durch die Auswirkungen des Syrienkrieges wurde die Wirtschaft Jordaniens schwer beeinträchtigt. Die Versorgung der hunderttausenden von Flüchtlingen stellt eine immense Herausforderung dar. 

Früher war der Tourismus eine bedeutende Beschäftigungs- und Einkommensquelle. Die Konflikte in der Region führten jedoch zu einem erheblichen Rückgang der Besucherzahlen. Die offizielle Arbeitslosenquote ist besonders bei den jungen Erwachsenen mit 33 Prozent relativ hoch.

33

der Jugendlichen finden keine Arbeit

15

der Erwachsenen sind arbeitslos

10

der Bevölkerung sind Flüchtlinge

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