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Japan

SOS-Kinderdorf in Japan

Der nationale SOS-Kinderdorf-Verein ist in Japan bereits seit den 1980-er Jahren tätig und setzt sich für die Verbreitung des Konzepts von SOS-Kinderdorf ein. Nach vielen Jahren der Unterstützung anderer SOS-Kinderdorf-Vereine im asiatischen Raum, konnte im April 2010 in Japan das erste SOS-Kinderdorf in Fukuoka eröffnet werden.

Alleinerziehende Mütter sind besonders von Armut gefährdet

Überraschenderweise hat Japan auch eine der höchsten relativen Armutsraten innerhalb der OECD-Länder (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zu verzeichnen. Schätzungsweise 15 Prozent der Bevölkerung leben von weniger als der Hälfte des nationalen Durchschnittseinkommens. Die Armut trifft hauptsächlich junge Absolventen, ältere Erwerbstätige, Senioren und alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern.

Wirtschaftliche und politische Situation

Allgemein betrachtet genießen die Menschen in Japan ein Leben in Sicherheit und Wohlstand. Japan zählt zu den führenden Wirtschaftsmächten. Darüber hinaus weist das Land eine der weltweit höchsten Lebenserwartungen auf; sie liegt bei 80,8 Jahren für Männer und 87 Jahren für Frauen. Die Kombination aus langlebigen Menschen und der niedrigen Geburtenrate führt dazu, dass die Bevölkerung Japans zunehmend altert. Die Wirtschaft des Landes basiert hauptsächlich auf dem Dienstleistungssektor, in dem ca. 69 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt sind.

SOS-Kinderdorf in Japan

Derzeit unterhält unsere Organisation ein SOS-Kinderdorf in Japan. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Japan außerdem auch durch ein Sozialzentrum.

Daten und Fakten

  • Mit über 80 Jahren hat Japan eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit
  • Rund zwei Drittel der Bevölkerung arbeiten im Dienstleistungssektor
  • ca. 15 Prozent der Menschen verdienen weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens
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