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Wo wir helfen: Indonesien

SOS-Kinderdorf hilft in Indonesien

SOS-Kinderdorf ist seit Beginn der 70er Jahre in Indonesien tätig. Das erste SOS-Kinderdorf wurde in Lembang nahe Bandung auf West-Java ins Leben gerufen. Seither hat sich die Arbeit unserer Organisation den jeweiligen Bedürfnissen der indonesischen Bevölkerung angepasst. Neben unseren SOS-Kinderdörfern entstanden zahlreiche zusätzliche Programme. 

Außerdem führen wir bei Bedarf Nothilfeprogramme durch, um Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten zu helfen. Aus der Nothilfe werden häufig langfristige Programme. Unser Ziel bleibt es in allen Fällen, Menschen in Not zu helfen und ihnen zu einem glücklichen Leben in Selbständigkeit zu verhelfen.



SOS-Kinderdorf in Indonesien

Derzeit unterhält unsere Organisation acht SOS-Kinderdörfer in Indonesien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Indonesien außerdem auch an acht verschiedenen Standorten durch Jugendeinrichtungen, Kindergärten, Schulen, Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Unzählige Kinder sterben an leicht behandelbaren Krankheiten

Unzählige Kinder sterben an leicht behandelbaren Krankheiten

Nach offiziellen Schätzungen leben zehn Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Dies wirkt sich besonders auf die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft aus - über ein Drittel aller Kinder sind unterernährt. Viele sterben an leicht behandelbaren Krankheiten, weil die Familien sich den Arztbesuch nicht leisten können. Aufgrund der wirtschaftlichen Notlage gehen viele Kinder nicht zur Schule, sondern müssen stattdessen arbeiten. Schätzungen zufolge verrichten circa sieben Prozent der Kinder zwischen fünf und 14 Jahren Kinderarbeit. Jedes fünfte Kind verlässt die Grundschule vorzeitig. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Wirtschaftliche und politische Situation

Die abwechslungsreiche natürliche Schönheit und kulturelle Vielfalt des Landes machen Indonesien zu einem beliebten Ziel für Touristen. Auch ist das Land reich an Rohstoffen und zählt zu den Hauptexporteuren von Kohle, Gold und Kupfer. Dennoch können knapp 40 Prozent der Bevölkerung kaum von ihrem Einkommen leben. Die Armut ist vor allem in den ländlichen Gebieten weit verbreitet. Die Infrastruktur auf dem Land ist stark veraltet - Schätzungen zufolge haben lediglich 72 Prozent der Menschen Zugang zu ordentlichen sanitären Einrichtungen. Der Zugang zum Gesundheits- und Bildungssystem ist in den Städten ebenfalls besser als in den ländlichen Regionen. 

36,4

Prozent aller Kinder sind chronisch unterernährt

19,3

Prozent aller Jugendlichen sind arbeitslos

11

Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze

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