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China

SOS-Kinderdorf in China

SOS-Kinderdorf ist seit Mitte der 1980-er Jahre in der Sozialistischen Volksrepublik China tätig, nachdem ein Abkommen mit dem chinesischen Ministerium für Zivile Angelegenheiten unterzeichnet worden war. Seit 2001 sind wir auch in Lhasa in der Autonomen Region Tibet der Volksrepublik China vertreten. 

Eine Gesellschaft im Wandel

Der schnelle wirtschaftliche Wandel der vergangenen Jahrzehnte hat in China auch die Gesellschaft verändert. Die Alphabetisierungsquote und die Lebenserwartung sind stark angestiegen, dennoch leben Millionen von Menschen weiterhin in Armut. Besonders auf dem Land ist der Fortschritt häufig noch nicht angekommen. Etwa 20 Prozent der Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen. Rund 15 Prozent der arbeitenden Bevölkerung können von ihrem Gehalt sich und ihre Familien nicht ausreichend ernähren. Jedes zehnte Kind gilt als unterernährt.

Wirtschaftliche und politische Situation

Seit den 1980-er Jahren zählt China zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaften und gilt mittlerweile als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die Ungleichheiten beim Lebensstandard zwischen ländlichen und städtischen Regionen haben zu sozialen Spannungen in den benachteiligten ländlichen Gebieten geführt. Mittlerweile leben über die Hälfte der Bevölkerung in den Städten. Der Wandel der Gesellschaft stellt auch das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen. Die durch das schnelle Wirtschaftswachstum ausgelöste Umweltbelastung hat zu einer hohen Luftverschmutzung und einem starken Anstieg von Atemwegserkrankungen geführt. 

SOS-Kinderdorf in China

Derzeit unterhält unsere Organisation zehn SOS-Kinderdörfer in China. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in China außerdem auch an zehn verschiedenen Standorten durch Jugendeinrichtungen, Kindergärten, Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Daten und Fakten

  • 11 Kinder von 1000 Geburten sterben vor ihrem fünften Geburtstag
  • 9,4 Prozent der Kinder sind unterernährt
  • 15 Prozent der Bevölkerung können nicht von ihrem Gehalt leben
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