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Aserbaidschan

SOS-Kinderdorf in Aserbaidschan

SOS-Kinderdorf ist mit der Eröffnung des ersten Kinderdorfs in der Hauptstadt Baku seit dem Jahr 2000 in Aserbaidschan tätig. In unseren Programmen werden Familien unterstützt und beraten, um sicherzustellen, dass ihre Kinder mit allem Notwendigen versorgt werden. Erwachsene können ihre elterlichen Kompetenzen und ihre Fähigkeiten zur Bestreitung des Lebensunterhaltes verbessern. Kinder aus der Umgebung werden in Kindertagesstätten und einem mobilen Spielhaus betreut. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie.

SOS-Kinderdorf in Aserbaidschan

Derzeit unterhält unsere Organisation zwei SOS-Kinderdörfer in Aserbaidschan. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Aserbaidschan außerdem auch an drei verschiedenen Standorten durch Jugendeinrichtungen und Sozialzentren.

Familien in Not benötigen Hilfe

Familien in Not benötigen Hilfe

Obwohl die Armut zurückgegangen ist, leben schätzungsweise nach wie vor ein Drittel aller Kinder unterhalb der staatlich festgelegten Armutsgrenze. Die sozialen Einrichtungen sind ebenfalls ungenügend. Der Mangel an effizienter Unterstützung führt dazu, dass Familien in Not keine Hilfe bekommen, um für ihre Kinder sorgen zu können. In der Folge ist knapp ein Fünftel aller Kinder chronisch unterernährt.

Wirtschaftliche und politische Situation

Wirtschaftliche und politische Situation

Seit dem Jahr 2010 ist die Wirtschaft von Aserbaidschan durch den Rückgang der Erlöse aus dem Export von Erdöl, Erdgas und anderen natürlichen Ressourcen stark geschrumpft. 2017 konnte die Wirtschaft zwar wieder leichte Wachstumsraten verzeichnen, dennoch kommt diese Entwicklung bei einem Großteil der Bevölkerung nicht an. Es mangelt an grundlegender Gesundheitsfürsorge, vor allem in den Provinzregionen und Dörfern. Wo es ein funktionierendes Gesundheitssystem gibt, können es sich viele Menschen nicht leisten, Arztpraxen oder Kliniken aufzusuchen.

32

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag

18

Prozent aller Kinder sind unterernährt

38,2

Prozent der Bevölkerung leben in Armut

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