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SOS-Kinderdorfmutter mit Junge im SOS-Kinderdorf Caracaas Venezuela
Venezuela

SOS-Kinderdorf in Venezuela

SOS-Kinderdorf begann 1978 in der Region Maracaibo mit der Unterstützung gefährdeter Kinder in Venezuela. Seitdem haben wir unsere Aktivitäten im Land verstärkt und sind derzeit an vier Standorten tätig. In unseren SOS-Kinderdorf-Einrichtungen unterstützen wir Familien, die gefährdet sind, auseinanderzubrechen und geben Kindern, die die elterliche Fürsorge verloren haben, ein liebevolles Zuhause. 

Die Lage in Venezuela ist ernst, seit 2014 wird das Land von heftigen innenpolitische Unruhen erschüttert. Menschen hungern, dringend notwendige Medikamente sind nicht mehr verfügbar und längst ausgerottet geglaubte Infektionskrankheiten breiten sich wieder aus. Über 4,5 Millionen Venezolander sind bereits in die Nachbarländer Brasilien und Kolumbien geflüchtet.

SOS-Kinderdorf in Venezuela

Derzeit unterhält unsere Organisation drei SOS-Kinderdörfer in Venezuela. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Venezuela außerdem auch an vier verschiedenen Standorten durch Jugendeinrichtungen, Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Aufgrund der großen Armut muss eine Vielzahl an Kindern arbeiten gehen

Obwohl praktisch alle Kinder in die Grundschule gehen, beendet sie jedes fünfte Kind nicht. Die Anzahl jener Kinder, die im Anschluss eine Sekundarschule besuchen sinkt weiter. Drei Viertel der Mädchen und zwei Drittel der Jungen verfügen über einen Sekundarschulabschluss. Junge Menschen, sogar jene, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, finden aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit häufig keinen Job. Trotz Bemühungen, der Kinderarbeit ein Ende zu setzen, arbeiten acht Prozent der Kinder zwischen zehn und 15 Jahren. Einige dieser Kinder müssen arbeiten, um zu überleben, andere, um ihre Familien zu unterstützen.

Wirtschaftliche und politische Situation

Venezuela befindet sich seit Jahren in einer wirtschaftlichen und politischen Krise. Die durch die ehemalige Regierung Chávez eingeführten Programme zur Armutsbekämpfung mussten eingestellt werden, die Lebensbedingungen weiter Teile der Bevölkerung sind drastisch gesunken. Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs sind knapp und für viele unerschwinglich, die medizinische Versorgung ist stellenweise zusammengebrochen, Medikamente kaum noch erhältlich. Blutige Proteste der Bevölkerung gegen die Regierung erschüttern das Land. Immer mehr Menschen leben in Armut; 33 Prozent der Haushalte gelten als arm. Unzählige Familien kämpfen darum, sich und ihre Kinder ernähren zu können.

13

der Kinder sind unterernährt

33

der Bevölkerung arbeiten in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen

33

der Bevölkerung leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze

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