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spielender Junge aus dem SOS-Kinderdorf in Uruguay
Uruguay

SOS-Kinderdorf in Uruguay

Uruguay war das erste Land Lateinamerikas, in dem die Philosophie Hermann Gmeiners zum Wohl des Kindes in die Tat umgesetzt wurde. Der nationale uruguayische SOS-Kinderdorf-Verein wurde bereits im Jahr 1959 gegründet. Im Jahr 1964 öffnete das erste SOS-Kinderdorf in Montevideo seine Pforten. Seit den späten 1990-er Jahren konzentriert sich die Arbeit von SOS-Kinderdorf Uruguay auf Präventivmaßnahmen sowohl im Bereich der Kinderfürsorge als auch der Gesundheitsversorgung. 

SOS-Kinderdorf Uruguay bietet auch ein Programm zur Familienstärkung für vom Verlust der elterlichen Fürsorge bedrohte Kinder an, um ihnen das Aufwachsen in einer liebevollen familiären Umgebung zu ermöglichen. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie.

SOS-Kinderdorf in Uruguay

Derzeit unterhält unsere Organisation vier SOS-Kinderdörfer in Uruguay. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Uruguay außerdem auch an fünf verschiedenen Standorten durch Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Auf dem Land bricht jedes dritte Kind vorzeitig die Schule ab

Obwohl die Zugangsmöglichkeiten zum Bildungssystem allgemein gut sind, gibt es in Uruguay deutliche Unterschiede im Bildungsniveau. In den ländlichen Gebieten ist die Schulabbrecherquote mit 30 Prozent relativ hoch. Diese hohen Quoten sind vor allem bei der armen Bevölkerung zu verzeichnen. Da Bildung oft als Schlüsselelement gesehen wird, um Kindern zu helfen, ihr volles Entwicklungspotential auszuschöpfen, führt das Versagen in der Schule oft zu Armut und Ungleichheit im zukünftigen Erwachsenendasein der Kinder. Die Kinderarmut ist vielleicht nicht so offensichtlich wie in anderen Ländern Lateinamerikas; dennoch ist es nicht ungewöhnlich, in Uruguay Kinder zu sehen, die zur Kinderarbeit gezwungen werden oder auf den Straßen betteln, um ihre Eltern zu unterstützen.

Wirtschaftliche und politische Situation

Sowohl politisch als auch wirtschaftlich gesehen zählt Uruguay zu den stabilsten und am höchsten entwickelten Ländern Lateinamerikas. Wirtschaftlich zählt es zu den aufstrebenden Schwellenländern mit soliden Wachstumsraten. Uruguay hat eine verhältnismäßig breite Mittelschicht, und die Einkommensungleichheiten scheinen nicht so stark ausgeprägt wie in anderen Ländern Lateinamerikas. Dennoch leben knapp 10 Prozent der Bevölkerung in Armut und sind nicht in der Lage, sich und ihre Familien adäquat zu versorgen. Jedes zehnte Kind leidet in der Folge an chronischer Mangelernährung.

11

der Kinder sind unterernährt

4

der Kinder müssen Kinderarbeit verrichten

8

der Bevölkerung leben in Armut

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