Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb
32433_adam_193018_Armero-Guayabal_Kolumbien_PabloMasis.JPG
Kolumbien

SOS-Kinderdorf in Kolumbien

Die Arbeit von SOS-Kinderdorf in Kolumbien begann im Jahr 1971. Das erste Kinderdorf wurde in der Hauptstadt Bogotá eröffnet. Derzeit unterstützt SOS-Kinderdorf Kinder sowohl in SOS-Familien als auch in ihren leiblichen Familien im Rahmen von landesweit sieben SOS-Kinderdörfern und weiteren Einrichtungen und Programmen.

Angela und ihre Familie sind Teil des Nothilfeprogramms für venezolanische Migranten in Kolumbien. Das Leben war schon vorher nicht einfach für die Familie. Die Corona-Pandemie trifft die Familie nun umso härter.

SOS-Kinderdorf in Kolumbien

Derzeit unterhält unsere Organisation sieben SOS-Kinderdörfer in Kolumbien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Kolumbien außerdem auch an zehn verschiedenen Standorten durch Jugendeinrichtungen, Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Eine Kindheit geprägt durch Gewalt, Armut und Unsicherheit

Trotz Unterzeichnung eines Friedensvertrags zur Beendigung des jahrzehntelangen Konfliktes zwischen Regierung und der FARC ist das Leben der Menschen von Gewalt, Armut und Unsicherheit geprägt. Besonders die schwächsten Glieder der Gesellschaft, die Kinder und Jugendlichen, sind betroffen. 

Unzählige Kinder sterben vor ihrem fünften Geburtstag. Nahezu jedes zehnte Kind ist unterernährt. Ungefähr vier Prozent aller Kinder zwischen fünf und 14 Jahren werden zu Kinderarbeit in verschiedenen Bereichen gezwungen. Viele dieser Kinder müssen arbeiten, um eine ganze Familie zu ernähren. Die Mehrzahl von ihnen besucht keine Schule.

Wirtschaftliche und politische Situation

In den letzten 50 Jahren war Kolumbien durch einen hartnäckigen und komplexen internen Konflikt geprägt. Knapp sieben Millionen Kolumbianer wurden zur Migration innerhalb ihres eigenen Landes gezwungen, 200.000 sind gestorben. 

Obwohl das Land in den letzten Jahren ein bedeutendes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen hat (Kolumbien ist nach Brasilien und Mexiko die drittgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas), sind Einkommen und Wohlstand immer noch extrem ungleich verteilt. Laut dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) leben über 27 Prozent der kolumbianischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.  

15

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag

13

aller Kinder leiden unter Mangelernährung

27

der Bevölkerung leben in Armut

spenden

So können Sie helfen!

Spenden