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Kleines Mädchen lacht verschmitzt in die Kamera
Guatemala

SOS-Kinderdorf in Guatemala

Guatemala leidet immer noch an den Auswirkungen des Bürgerkriegs und steht gleichzeitig großen Herausforderungen wie Armut, Unterernährung und Gewalt gegenüber. Schwache Einrichtungen, unzureichende staatliche Investitionen in Bildung, Gesundheit und Sozialprogramme machen es für Kinder, junge Menschen und Familien schwierig, die Unterstützung zu bekommen, die sie benötigen. 

Hier setzt die Arbeit von SOS-Kinderdorf an. Bereits seit 1976 unterstützen wir die Menschen vor Ort. In unseren SOS-Kinderdörfern geben wir Kindern, die nicht mehr bei ihren Familien leben können, ein neues Zuhause. In den SOS-Sozialzentren leisten wir präventive Arbeit, um ein Auseinanderbrechen der Familien zu verhindern und die Lebensqualität zu verbessern.

SOS-Kinderdorf in Guatemala

Derzeit unterhält unsere Organisation sechs SOS-Kinderdörfer in Guatemala. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Guatemala auch an sieben verschiedenen Standorten durch Jugendeinrichtungen, Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Extreme Armut in einem der gewalttätigsten Länder der Welt

Armut ist eines der größten Probleme Guatemalas. Schätzungen zufolge leben knapp 60 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Rund 23 Prozent, also an die 3,7 Millionen Menschen, leben in extremer Armut. Das heißt, sie leben von weniger als zwei US-Dollar pro Tag. Fast 50 Prozent der guatemaltekischen Kinder leiden an chronischer Unterernährung, das ist eine der höchsten Unterernährungsraten der Welt

Darüber hinaus hat Guatemala eine der höchsten Kinderarbeitsraten Amerikas. 26 Prozent der Kinder zwischen fünf und 17 Jahren verrichten Tätigkeiten, die mental, körperlich, sozial bzw. moralisch gefährlich und schädlich für sie sind. Über ein Viertel der Kinder verlässt die Grundschule vorzeitig.

Wirtschaftliche und politische Situation

Guatemala ist die größte Volkswirtschaft in Zentralamerika. Die Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkrieges behindern jedoch bis heute die Entwicklung des Landes. Guatemala hat großes wirtschaftliches Potential im Bereich Tourismus, Wasserkraft und Agrarprodukten. Allerdings schrecken die hohe Gewaltbereitschaft und Kriminalitätsrate potentielle Investoren ab und verhindern eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Mit einer Mordrate von 18 Morden pro 100.000 Einwohner in 2018 Guatemala gilt als eines der gewalttätigsten Länder Zentralamerikas.

47

der Kinder leiden an Unterernährung

56

der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze

26

der Kinder müssen Kinderarbeit verrichten

patenschaft

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