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Chile

SOS-Kinderdorf in Chile

Im Jahr 1965 wurde die Idee Hermann Gmeiners mit Hilfe eines österreichischen Ehepaares in Chile in die Tat umgesetzt. Das erste SOS-Kinderdorf in Chile wurde in Concepción eröffnet. Aufgrund der nicht existenten oder schlechten Infrastruktur in der Umgebung des Dorfes wurden im Lauf der Jahre eine Reihe zusätzlicher Einrichtungen aufgebaut.

SOS-Kinderdorf in Chile

Derzeit unterhält unsere Organisation 13 SOS-Kinderdörfer in Chile. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Chile auch an 14 verschiedenen Standorten durch Jugendeinrichtungen, Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Vielen Kindern bleibt der Zugang zum Bildungswesen verwehrt

Obwohl Chile mit 95 Prozent eine der höchsten Einschulungsquoten Lateinamerikas hat, ist für viele Familien in ländlichen Gebieten der Zugang zum Bildungssystem dennoch aus wirtschaftlichen und logistischen Gründen sehr schwierig. Zwar ist die Armut in Chile weit weniger offensichtlich als in den meisten anderen Ländern Lateinamerikas, dennoch leben ca. elf Prozent aller Chilenen im Vergleich zum nationalen Standard in Armut und kämpfen ums tägliche Überleben. Auch die recht strengen Gesetze zum Verbot der Kinderarbeit, können nicht verhindern, dass viele Kinder im informellen Sektor arbeiten müssen, in dem die Einhaltung der strikten Gesetze nicht immer gewahrt wird.

Wirtschaftliche und politische Situation

Wirtschaftlich gesehen ist Chile zu einer blühenden Nation geworden. In Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit, Pro-Kopf-Einkommen und Human Development Index ist Chile in Lateinamerika an führender Position. Das Land verfügt über die größten Kupfervorkommen der Welt. Der Bergbau nimmt trotz Bemühungen um Diversifizierung einen Anteil von rund 50 Prozent der Hälfte aus. 

Trotz der positiven Wirtschaftsbilanz ist die Verteilung des Wohlstandes in Chile nach wie vor sehr ungleich und viele Chilenen konnten noch nicht vom wirtschaftlichen Fortschritt des Landes profitieren. Trotz eines deutlichen Rückgangs der Armutsrate weist Chile seit Jahren die größte soziale Ungleichheit in Lateinamerika auf. Eines der Hauptaugenmerke der Regierung liegt daher auf dem Ausbau von Sozialprogrammen. 

24

der Bevölkerung arbeiten in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen

11

der Chilenen leben unterhalb der Armutsgrenze

17

aller Jugendlichen finden keinen Job

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