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Brasilien

SOS-Kinderdorf in Brasilien

Die Arbeit von SOS-Kinderdorf in Brasilien begann Ende der 1960-er Jahre. Obwohl Brasilien in den letzten Jahren ein stetiges Wirtschaftswachstum zu verzeichnen hatte, konnten immer noch weite Teile der Bevölkerung bislang nicht vom Fortschritt ihres Landes profitieren. Die sozioökonomische Situation für die Menschen in den Vororten vieler Großstädte und in ländlichen Gebieten ist äußerst prekär.

SOS-Kinderdorf in Brasilien

Derzeit unterhält unsere Organisation 22 SOS-Kinderdörfer in Brasilien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Brasilien auch an 23 verschiedenen Standorten durch Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Eine tiefe Kluft zwischen arm und reich spaltet das Land

Brasilien ist – demographisch gesehen – ein sehr junges Land; ca. 25 Prozent der Bewohner des Landes sind jünger als 15 Jahre. Dennoch ist die extreme Armut in vielen Landesteilen nach wie vor weit verbreitet, vor allem im Nordosten und in den größten Stadtzentren des Landes. Schätzungen zufolge leben fünf Prozent der Bevölkerung in extremer Armut. Sehr häufig müssen in diesen Fällen die Kinder arbeiten, um dazu beizutragen, die Familie mit Nahrung zu versorgen. Fast jeder vierte Brasilianer fristet ein Dasein in Baracken, in denen es nur selten Zugang zu sauberem Trinkwasser oder einer Stromversorgung gibt.

Wirtschaftliche und politische Situation

Brasilien gehört mittlerweile zu der Gruppe der jungen aufstrebenden Wirtschaftsmächte. Nach langen Jahren des Wachstums rutschte das Land 2014 in eine schwere Wirtschaftskrise. Die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen ist in der letzten Zeit wieder gestiegen. Die ungleiche Verteilung der Einkommen ist im heutigen Brasilien ein großes Problem. Es gibt eine tiefe Kluft zwischen Arm und Reich, die zu einer sozialen und wirtschaftlichen Spaltung des Landes führt. 

Auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich verschlechtert. So stieg die Arbeitslosenrate von knapp neun Prozent in 2015 auf aktuell 13 Prozent. Mit über 30 Prozent sind junge Menschen besonders stark betroffen. Ein weiteres Problem stellt die weitverbreitete Kriminalität dar. Brasilien hat eine der höchsten Gewalt- und Mordraten der Welt. 

31

aller Jugendlichen sind arbeitslos

5

der Bevölkerung leben in extremer Armut

16

der Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen

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