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SOS-Kinderdorf Bolivien gibt elternlosen Kindern ein neues Zuhause
Bolivien

SOS-Kinderdorf in Bolivien

SOS-Kinderdorf startete seine Tätigkeit in Bolivien in den späten 1960-er Jahren, nachdem Hermann Gmeiner, der Gründer von SOS-Kinderdorf, das Land 1968 besucht hatte. Die instabile politische und wirtschaftliche Situation, die Bolivien erdulden musste, führte zu einem besonders intensiven Engagement von SOS-Kinderdorf im Land, so dass es heute zehn bolivianische SOS-Kinderdörfer sowie diverse Zusatzeinrichtungen gibt.

Als Zweijährige kam Alejandrina zusammen mit ihrem Bruder in das SOS-Kinderdorf Potosí. Ihr größter Wunsch ist eines später einmal Lehrerin zu werden. 
Erfahren Sie hier mehr über Alejandrina und ihr Leben im SOS-Kinderdorf.

SOS-Kinderdorf in Bolivien

Derzeit unterhält unsere Organisation zehn SOS-Kinderdörfer in Bolivien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Bolivien auch an zehn verschiedenen Standorten durch Jugendeinrichtungen, Mitarbeiterschulungszentren und Sozialzentren.

Jedes vierte Kind muss Kinderarbeit verrichten

Die Lage der Kinder in Bolivien ist hart. Bei einer geschätzten Armutsrate von knapp 40 Prozent der Bevölkerung, sind viele Familien nicht in der Lage, sich und ihre Kinder ausreichend zu ernähren. 16 Prozent leiden als Folge an chronischer Unterernährung. Auch die Lebensumstände sind oftmals prekär: Jeder Zehnte hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, jeder Dritte keine sanitären Einrichtungen. Viele Kinder sterben an leicht vermeidbaren Krankheiten.

Dank intensiver Bemühungen der Regierung haben sich im Laufe der vergangenen Jahre die Alphabetisierungsraten zwar deutlich verbessert. Fast jedes Kind wird eingeschult. Allerdings schließt lediglich nur jedes zweite eine weiterführende Schule ab, weil es aufgrund der großen Armut der Familien arbeiten muss, um zum Lebensunterhalt beizutragen.

Wirtschaftliche und politische Situation

Die Mehrheit der Bevölkerung Boliviens lebt in ländlichen Gebieten und ist nach wie vor in der Landwirtschaft beschäftigt. Aus wirtschaftlichen Gründen verlassen jedoch viele Bolivianer die verarmten ländlichen Regionen und ziehen auf der Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen in die Stadtzentren. 

Unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Evo Morales wurden etliche Sozialprogramme zur Reduzierung der Armut und Stärkung der Rechte von Indigenen ins Leben gerufen. Trotz des jüngsten Wirtschaftswachstums und des sozioökonomischen Fortschritts zählt Bolivien jedoch weiterhin zu einem der ärmsten Ländern Lateinamerikas. Im aktuellen Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index) befindet sich Bolivien auf Rang 118 von 189 Ländern.

37

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag

26

aller 5- bis 14-Jährigen müssen arbeiten

39

der Bevölkerung gelten als arm

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