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Argentinien

SOS-Kinderdorf in Argentinien

SOS-Kinderdorf nahm seine Tätigkeit in Argentinien im Jahr 1963 auf, um die Folgen der erdrückenden Armut in den Vororten von Buenos Aires zu lindern. Unsere Organisation begann bald darauf mit dem Ausbau unserer Aktivitäten im Landesinneren, um Kindern an verschiedenen Standorten helfen zu können. Nach der schweren Wirtschaftskrise im Jahr 2002 wurde unsere Arbeit bedeutender als je zuvor. Zu der Zeit lebten fast fünfzig Prozent der Kinder in Argentinien unterhalb der Armutsgrenze.

SOS-Kinderdorf in Argentinien

Derzeit unterhält unsere Organisation vier SOS-Kinderdörfer in Argentinien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Argentinien auch an sechs verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Schulen und Sozialzentren.

Hunderttausende Kinder wachsen ohne ihre Eltern auf

In Argentinien haben über 600 000 Kinder ihre Eltern verloren. Viele dieser Kinder wachsen in zerrütteten Familienverhältnissen auf oder schlagen sich als Straßenkinder durch. Trotz guter medizinischer Infrastruktur liegt die Säuglingssterblichkeitsrate in Argentinien bei ca. 11 von 1000 Lebendgeburten. Kinderarbeit ist ebenfalls ein ungelöstes Problem. In ländlichen Regionen muss ca. ein Drittel aller Kinder zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten, um zum Lebensunterhalt der Familien beizutragen. In den meisten Fällen können die Kinder in der Folge entweder nur noch sporadisch oder überhaupt nicht mehr zur Schule gehen. Ohne eine gute Ausbildung ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie auch als Erwachsene keinen adäquaten Beruf ausüben können. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Anfang der 2000-er Jahre erlebte Argentinien die schwerste soziale und wirtschaftliche Krise in der ohnehin turbulenten Geschichte des Landes mit einem vollständigen Zusammenbruch der Wirtschaft im Jahr 2002. In den Folgejahren erholte sich die Wirtschaft jedoch in einem beeindruckenden Tempo und gehört mittlerweile zu den größten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftssystemen in ganz Lateinamerika. Nichtsdestotrotz leiden immer noch viele Menschen in Argentinien an den langfristigen Folgen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und konnten bisher nicht vom Aufschwung profitieren. Offiziellen Schätzungen zufolge leben ca. 35 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.

8

aller Kinder sind unterernährt

35

der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze

25

aller Jugendlichen finden keinen Job

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