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Kinder, die nicht mehr bei ihrer Familie leben können, finden im SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause
Tansania

SOS-Kinderdorf in Tansania

Die Arbeit von SOS-Kinderdorf in Tansania begann im Jahr 1984, als der frühere Präsident der Insel Sansibar Ali Hassan Mwinyi sich mit der Bitte an Hermann Gmeiner wandte, in seinem Land ein SOS-Kinderdorf zu errichten. Im Jahr 1991 konnte das erste tansanische SOS-Kinderdorf eröffnet werden. Kinder, die nicht länger bei ihren Familien bleiben können, werden seither von SOS-Müttern in einer der SOS-Familien betreut.

SOS-Kinderdorf in Tansania

Derzeit gibt es in Tansania drei SOS-Kinderdörfer mit SOS-Jugendeinrichtungen, eine Reihe von SOS-Kindergärten, SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, SOS-Sozialzentren und zwei SOS-medizinische Zentren.

Die Zahl der kindergeführten Haushalte steigt

Mit 57 pro 1000 Lebendgeburten ist die Kindersterblichkeitsrate in Tansania relativ hoch. Die meisten Kinder sterben an HIV/AIDS, Malaria, Durchfallerkrankungen, Lungenentzündung, Unterernährung oder den Folgen eines zu niedrigen Geburtsgewichts. Nur etwa die Hälfte aller Geburten wird durch ausgebildetes medizinisches Personal betreut. 

In Tansania leben schätzungsweise 1.100.000 Aidswaisen, die ein oder beide Elternteile an HIV/AIDS verloren haben. Aufgrund von AIDS ist die Zahl der kindergeführten Haushalte in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Angesichts der weit verbreiteten Armut sind die Schulabbrecherquoten häufig sehr hoch. Ein Viertel aller Kinder muss parallel zum Schulbesuch arbeiten, um zum Haushaltseinkommen ihrer Familien beizutragen.

Wirtschaftliche und politische Situation

Der Tourismus spielt im heutigen Tansania eine zunehmend bedeutende Rolle. Dennoch basiert die Wirtschaft des Landes hauptsächlich auf dem Agrarsektor, in dem zwei Drittel der Erwerbstätigen beschäftigt sind. Der UN-Development Report zeigt, dass Tansania erste Schritte zur Verbesserung der menschlichen Entwicklung erzielt hat; das Land liegt derzeit auf Platz 154 von 189 Ländern auf dem Human Development Index. 

Dennoch gehört Tansania nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Knapp die Hälfte der Bevölkerung des Landes lebt in Armut. Obwohl das Wirtschaftswachstum eine der höchsten Raten in Schwarzafrika aufweist, fristen Millionen von Tansaniern ein Dasein auf den untersten Stufen der sozioökonomischen Leiter. 35 Prozent der Kinder sind chronisch unterernährt. In den ländlichen Gebieten ist diese Zahl sogar noch höher. Tausende von Menschen leben in Lehmhütten, in denen ein geregelter Zugang zu sauberem Trinkwasser eine reine Wunschvorstellung ist.

35

der Kinder sind unterernährt

49

der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze

57

von 1000 Kinder sterben vor ihrem fünften Geburtstag

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