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SOS-Kinderdorf bietet in den SOS-Kinderdörfern Kindern einen Ort der Geborgenheit
Eswatini

SOS-Kinderdorf in Eswatini

Kaum ein anderes afrikanisches Land ist so schwer von der HIV/AIDS-Pandemie betroffen wie Eswatini, das ehemalige Swasiland. Zehntausende von Kinder haben ihre Eltern an AIDS verloren und wachsen als Vollwaisen auf. Das Leben der meisten Menschen ist durch ein hohes Armutsniveau und Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. SOS-Kinderdorf unterstützt seit den 1980-er Jahren die Kinder und Jugendlichen des Landes. 

SOS-Kinderdorf in Eswatini

Derzeit unterhält unsere Organisation drei SOS-Kinderdörfer in Swasiland. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Swasiland auch an drei verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, medizinischen Zentren und Sozialzentren.

Im Teufelskreis von Krankheit und Armut gefangen

Im Laufe der letzten zehn Jahre sind eine Reihe von Programmen zur Förderung der Kindesgesundheit, der Bildung und dem Schutz des Kindes ins Leben gerufen worden. Obwohl es deutliche Fortschritte zu verzeichnen gibt, ist die Sterblichkeitsrate der Kinder unter fünf Jahren mit 70 pro 1000 Lebendgeburten nach wie vor sehr hoch. Etwa 70.000 Waisenkinder in Eswatini haben ihre Eltern an AIDS verloren. Bei einer Armutsrate von über 40 Prozent, können sich die meisten von HIV-betroffenen Familien keine antiretroviralen Medikamente leisten. Viele dieser Familien haben keinerlei Zugang zum Gesundheits- und Bildungssystem. Kein Wunder, dass die Lebenserwartung nur bei 58 Jahren liegt.

Bedingt durch die niedrige Lebenserwartung ist das Phänomen der kindergeführten Haushalte in Eswatini recht weit verbreitet. Nach dem Tod der Eltern übernimmt häufig ein älteres Geschwisterkind die Verantwortung für die verbleibende Familie. Das erklärt auch, warum so viele Jugendliche keine angemessene Schulbildung absolvieren können. Ein Ausweg aus dem Teufelskreis der Armut ist nicht in Sicht.

Wirtschaftliche und politische Situation

Das Königreich Eswatini gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Über 40 Prozent der Bevölkerung leben von weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag. Aufgrund der ungünstigen klimatischen Verhältnisse und der niedrigen landwirtschaftlichen Produktivität ist die extreme Armut vor allem auf dem Land weit verbreitet. Während der Lebensstandard weiter sinkt, nimmt die Zahl der Arbeitslosen zu. Besonders bei den Jugendlichen liegt die Arbeitslosenrate mit knapp 55 Prozent erschreckend hoch.

Zehntausende von Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, menschenwürdigen Behausungen und sanitären Einrichtungen. Die Nahrungsmittelknappheit ist vor allem in den ländlichen Gebieten weit verbreitet. Eswatini leidet schwer an den Folgen der HIV/AIDS-Pandemie. Mit einer Prävalenzrate von 27,3 Prozent hat das Ausmaß, in dem die Bevölkerung betroffen ist, selbst für afrikanische Standards unvorstellbare Dimensionen angenommen.

26

aller Kinder sind unterernährt

27

der Bevölkerung sind HIV-positiv

42

der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze

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