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SOS-Kinderdorf hilft Kinder, Jugendlichen und ihren Familien in Not
Südsudan

SOS-Kinderdorf im Südsudan

Im Jahr 2011 wurde der Südsudan zum 45. Staat des afrikanischen Kontinents. Die jüngste unabhängige Nation der Welt stand vor enormen Herausforderungen. Die extreme Armutsrate blieb hoch, als hunderttausende vertriebene Südsudanesen in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Seitdem wird das Land durch politische Streitigkeiten und intermittierende Gewalt geprägt.

SOS-Kinderdorf im Südsudan

Derzeit unterhält unsere Organisation ein SOS-Kinderdorf im Südsudan. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien im Südsudan außerdem durch eine Jugendeinrichtung.

Wirtschaftliche und politische Situation

Der Südsudan wurde im Juli 2011 mit der Abspaltung vom Sudan zu einem unabhängigen Staat. Das Land war voller Hoffnung auf Veränderung und einen Neuanfang. Diese Träume wurden 2013 mit Ausbruch des Bürgerkriegs schnell zunichte gemacht. Gewalt und wirtschaftliche Schwierigkeiten prägen das Leben der Familien bis heute. Mehr als 2,3 Millionen Menschen mussten ihr Zuhause verlassen und flüchten.

Trotz seiner Ölreserven bleibt der Südsudan eine der ärmsten Nationen Afrikas. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Rund 80 Prozent der Menschen leben in ländlichen Gebieten, in denen es nur beschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung, sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen und Bildung gibt. Der Großteil lebt vom Ackerbau. Dürren und Überschwemmungen bedrohen regelmäßig das Leben der Menschen. Die zunehmende Nahrungs- und Wasserknappheit hat zu einer hohen Zahl von unterernährten Menschen geführt. Die Lebenserwartung liegt bei lediglich 57 Jahren. 

Zwei Drittel der Menschen sind Analphabeten

Gerade mal ein Fünftel aller Geburten werden im Südsudan von Fachpersonal begleitet. Jedes dritte Kind unter fünf Jahren ist unterernährt und folglich für Krankheiten besonders anfällig. Kein Wunder, dass der Südsudan eine der höchsten Kindersterblichkeitsraten der Welt hat. Die Situation wird durch das Fehlen sanitärer Einrichtungen noch verschlimmert. Ganze 89 Prozent der Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen, leicht vermeidbare Krankheiten können sich ungehindert ausbreiten. 

Viele Kinder haben aufgrund der andauernden Konflikte die elterliche Betreuung verloren. Mehr als 10.000 Kinder sind derzeit als unbegleitet, getrennt oder vermisst gemeldet. Durch die andauernden Kämpfe wurde ein Großteil der Schulen des Landes zerstört. Mit weitreichenden Folgen - knapp zwei Drittel der Bevölkerung sind Analphabeten.

77

aller Kinder werden nicht eingeschult

31

der Kinder sind unterernährt

63

der Bevölkerung sind Analphabeten

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