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SOS-Kinderdorf Somalia hilft notleidenden Kindern, Jugendlichen und ihren Familen
Somalia

SOS-Kinderdorf in Somalia

SOS-Kinderdorf begann seine Tätigkeit in Somalia im Jahr 1983. SOS-Kinderdorf blieb vor Ort, um den Menschen in Somalia zu helfen, als die Mehrzahl der internationalen Hilfsorganisationen das Land verlassen hatte. Bis heute bleibt die Situation in Somalia instabil und die Familien müssen weiterkämpfen, um sich zu ernähren und für ihre Kinder zu sorgen. Die wechselnde Sicherheitslage bedeutet für die Arbeit unserer Organisation eine große Herausforderung. 

SOS-Kinderdorf in Somalia

Derzeit unterhält unsere Organisation ein SOS-Kinderdorf in Somalia. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Somalia auch an zwei verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen, medizinischen Zentren, Berufsausbildungszentren und Sozialzentren.

Somalia - ein prekärer Lebensort

Somalia, das einst zu Afrikas führenden und wohlhabenden Handelszentren gehörte, ist zu einem der ärmsten und wohl gewalttätigsten Länder der Welt geworden. Bürgerkrieg, Hungersnöte und Krankheiten haben die sozialen Strukturen zerrüttet und hunderttausende Todesopfer gefordert. Die Sterblichkeitsrate der unter Fünfjährigen liegt mit 127 Kindern von 1000 Geburten erschreckend hoch. Kaum ein Kind wird bei Krankheit medizinisch behandelt. 

Nur eine sehr begrenzte Anzahl von Kindern kann in Somalia eine Schule besuchen.  Nur jedes fünfte somalische Kind zwischen 7 und 12 Jahren hat die Chance, eine Schule zu besuchen, dagegen muss jedes Zweite arbeiten, um zum Familienunterhalt beizutragen. Schon in jungen Jahren arbeiten sie auf Bauernhöfen, auf Baustellen oder auf der Straße. Die UNESCO schätzt, dass über eine Million Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren in Somalia Kinderarbeit leisten.

Schwerwiegendere Formen der Kinderarbeit umfassen die erzwungene Rekrutierung von Kindersoldaten durch islamistische Milizen, die als menschliche Schutzschilde oder Selbstmordattentäter eingesetzt werden.

Wirtschaftliche und politische Situation

Das Land hat keine funktionsfähige Regierung und internationale Bemühungen zur Errichtung einer stabilen somalischen Landesverwaltung sind bisher erfolglos geblieben. Ein Großteil der Bevölkerung lebt in bitterer Armut. Bereits Ende 2014 warnten die Vereinten Nationen, dass Nahrungsmittelknappheit das Land in naher Zukunft beinträchtigen könnte. Millionen Menschen leiden unter den regelmäßig wiederkehrenden Dürreperioden und der politischen Instabilität, die die Bereitstellung der Hilfe schwierig macht. Das Land ist seit Jahrzehnten auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Die regelmäßige Versorgung mit Wasser und Nahrung sowie der Zugang zu sanitären Einrichtungen bleibt für die meisten Somalier reines Wunschdenken.

49

der Kinder müssen Kinderarbeit verrichten

79

aller Kinder werden nicht eingeschult

91

aller Geburten erfolgen ohne medizinisches Fachpersonal

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So können Sie helfen!

Dorfpate im Ausland werden