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Durch gute Bildung verhilft SOS-Kinderdorf benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu einem besseren Leben
Sierra Leone

SOS-Kinderdorf in Sierra Leone

Während des zehnjährigen Bürgerkrieges in Sierra Leone wurden tausende von Kindern als Kindersoldaten eingesetzt und missbraucht. Im Jahr 2014 führte die Ebola-Epidemie zu weiteren Notlagen in einem der ärmsten Länder Afrikas. Vor diesem Hintergrund spielte SOS-Kinderdorf eine zentrale Rolle bei der Hilfe für die am stärksten gefährdete Bevölkerungsgruppe: den Kindern und jungen Erwachsenen. Bereits seit 1974 helfen wir Kindern in Not und bieten ihnen in unseren SOS-Kinderdörfern ein sicheres Zuhause.

SOS-Kinderdorf in Sierra Leone

Derzeit unterhält unsere Organisation drei SOS-Kinderdörfer in Sierra Leone. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Sierra Leone auch an drei verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen und Sozialzentren.

Ein von Krieg und Krankheiten gebeuteltes Land

Der grausame Bürgerkrieg von 1991 bis 2002 sowie die Ebola-Epidemie von 2014 haben bis heute verheerende Folgen für die Kinder Sierra Leones. Schätzungsweise 310 000 Kinder wurden zu Vollwaisen. Tausende von Kindern arbeiten in den Minen des Landes, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Mit 114 pro 1000 Lebendgeburten hat Sierra Leone eine der weltweit höchsten Sterblichkeitsraten der unter 5-Jährigen. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln stellt für viele Familien in Sierra Leone ein großes Problem dar, 38 Prozent der Kinder sind unterernährt.

Während des Krieges wurden tausende von Schulen ganz oder teilweise zerstört. Trotz der jüngsten Bemühungen um den Ausbau des Bildungssystems gehen gerade mal drei Viertel der Kinder zur Grundschule, lediglich zwei Drittel beenden sie auch. Die Analphabetenrate bei den 15-24-Jährigen liegt demzufolge bei 43 Prozent. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Seit der Unabhängigkeit von der früheren britischen Kolonialherrschaft im Jahr 1961 war die Geschichte des Landes von vielen Turbulenzen geprägt. Die Auswirkungen sind bis heute zu spüren - trotz großer natürlicher Ressourcen belegt das Land einen der hintersten Plätze des Human Development Index der Vereinten Nationen.  Der Großteil der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.  Über die Hälfte der Menschen haben keinerlei Zugang zu sanitären Einrichtungen, die schlechte Versorgung mit sauberem Trinkwasser lässt unzählige Menschen an leicht vermeidbaren Krankheiten sterben. 

38

der Kinder leiden an Unterernährung

114

Kinder von 1000 Geburten sterben vor ihrem fünften Geburtstag

43

der Menschen können nicht lesen und schreiben

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