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SOS-Kinderdorf Senegal verhilft notleidenden Kindern zu einer glücklichen Kindheit
Senegal

SOS-Kinderdorf im Senegal

Während andere afrikanische Nationen häufig Schauplatz von Staatsstreichen und gewaltsamen Konflikten sind, genießt der Senegal seit seiner Unabhängigkeit politische Stabilität. Nichtsdestotrotz leben viele Menschen besonders in den ländlichen Regionen in großer Armut. SOS-Kinderdorf setzt sich seit 1976 für den Schutz von Kindern und Jugendlichen ein, die unter Armut und kommerzieller Ausbeutung leiden. 

SOS-Kinderdorf im Senegal

Derzeit unterhält unsere Organisation fünf SOS-Kinderdörfer im Senegal. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien im Senegal auch an sechs verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen, Mitarbeiterschulungszentren, medizinischen Zentren und Sozialzentren.

Kinder werden weiterhin ausgebeutet

Im Senegal leben 520.000 Waisenkinder, die einen oder beide Elternteile verloren haben. Etwa 50.000 Jungen sind im Senegal als „Talibés“ bekannt - das sind Jungen, die traditionelle Koranschulen besuchen. Obwohl die Lehrer einiger dieser Schulen heftig dafür kritisiert worden sind, dass sie ihre Kinder zum Betteln auf die Straße schicken, ist diese Praxis auch heute noch verbreitet. Im Jahr 2015 haben wir ein Projekt begonnen, um „Talibés“ zu schützen. Wir arbeiten in enger Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen, um sicherzustellen, dass die Kinder in Sicherheit leben, zur Schule gehen und, wenn möglich, zurück zu ihren Familien kehren können. 

Die Kindersterblichkeitsrate des Senegal ist seit den 1990-er Jahren deutlich gesenkt worden - während im Jahr 1990 die Sterblichkeitsrate der Kinder unter fünf Jahren noch bei 151 pro 1000 Lebendgeburten lag, ist sie mittlerweile auf 47 gesunken. Dennoch werden nach wie vor viele Kinder mit Untergewicht geboren, und nahezu 20 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren leiden an Mangelernährung. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Seit seiner Unabhängigkeit ist der Senegal eins der stabilsten Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Heute basiert die Wirtschaft hauptsächlich auf der Landwirtschaft. Trotz der politischen und wirtschaftlichen Stabilität ist die Arbeitslosenquote sehr hoch, und etwa 38 Prozent der Senegalesen leben in großer Armut. Viele von ihnen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen oder medizinischer Versorgung. Sie fristen ein Dasein unter äußerst prekären Bedingungen. Das Land ist in hohem Maße auf die Unterstützung internationaler Organisationen und einzelner Geberländer angewiesen. Der Export basiert hauptsächlich auf dem Phosphatabbau, der Herstellung von Düngemitteln und der Handelsfischerei.

17

aller Kinder sind unterernährt

47

Kinder von 1000 Geburten sterben vor ihrem fünften Geburtstag

23

der 5- bis 14-Jährigen müssen Kinderarbeit verrichten

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