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Im SOS-Kinderdorf Kitwe in Sambia finden Kinder in Not ein glückliches Zuhause
Sambia

SOS-Kinderdorf in Sambia

Die Kinder in Sambia sind mit einer harten Realität konfrontiert. Tausende sind zu AIDS-Waisen geworden und wachsen ohne elterliche Fürsorge auf, viele von ihnen in erdrückender Armut. Vor diesem Hintergrund beschloss SOS-Kinderdorf 1996, seine Tätigkeit in diesem südafrikanischen Land aufzunehmen. Der Schwerpunkt der Arbeit der SOS-Familienstärkungsprogramme liegt in der Bekämpfung der HIV/AIDS-Epidemie. Sambische Familien, die an HIV/AIDS erkrankt sind, werden durch unsere Organisation unterstützt, damit bestehende familiäre Bindungen gestärkt werden und vom Verlust der elterlichen Fürsorge bedrohte Kinder in einer liebevollen familiären Umgebung aufwachsen können. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie.

SOS-Kinderdorf in Sambia

Derzeit unterhält unsere Organisation vier SOS-Kinderdörfer in Sambia. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Sambia auch an vier verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen, Berufsausbildungszentren, medizinischen Zentren  und Sozialzentren.

470 000 Kinder haben ihre Eltern an AIDS verloren

Die Kinder in Sambia gehören zu den schwächsten Bevölkerungsgruppen. Sambia hat die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet und obwohl der rechtliche Rahmen zum Schutz der Kinder durchaus besteht und klare Vorgaben enthält, hat die Realität gezeigt, dass die Verletzung der Kinderrechte zu den größten Herausforderungen zählt, die das Land bewältigen muss. Der Zugang zur Grundausbildung ist in einigen Regionen Sambias reines Wunschdenken. Aufgrund der großen Armut sind über 40 Prozent der 5-14-Jährigen gezwungen, die Schule zu verlassen und Kinderarbeit zu verrichten. 

In den vergangenen Jahren wurden eine Reihe von Maßnahmen für die Bekämpfung der Mütter- und Säuglingssterblichkeit ergriffen. Die aktuellen Zahlen belegen, dass einige dieser Kampagnen erfolgreich waren. Die Bekämpfung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV durch rigorose Testverfahren und Behandlungsprogramme ist in Sambia zu einer Priorität der Gesundheitsfürsorge geworden. Dennoch haben 470 000 sambische Kinder ihre Eltern an AIDS verloren.

Wirtschaftliche und politische Situation

Sambia verfügt über reiche Bodenschätze, ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen und ein enormes touristisches Potential. Zwar konnte die schwere wirtschaftliche Krise der Jahre 2015/2016 überwunden werden, die Folgen sind jedoch nach wie vor deutlich spürbar. In Sambias nationalem Entwicklungsplan, der die Strategien der Regierung zur Bekämpfung der Armut darlegt, wird die soziale Sicherheit als eine wichtige Säule des Wachstums angesehen. Die Umsetzung dieser Strategien bleibt jedoch nach wie vor eine Herausforderung. 

Aufgrund der schlechten sozioökonomischen Bedingungen liegt die Lebenserwartung des Landes bei niedrigen 62 Jahren. Die Ausbreitung der HIV/AIDS-Epidemie ist in Sambia besonders beunruhigend; mit 11,3 Prozent zählt die HIV-Prävalenzrate zu den höchsten in ganz Afrika. Trotz des Reichtums an fruchtbaren Böden herrscht in Sambia eine ständige Nahrungsmittelknappheit. Knapp 60 Prozent der Menschen in Sambia leben in Armut, über ein Drittel von ihnen hat keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen und sauberem Trinkwasser.

40

der Kinder sind unterernährt

63

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag

17

der Bevölkerung sind Analphabeten

patenschaft

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