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In Nigeria unterstützt SOS-Kinderdorf Kinder, Jugendliche und ihre Familien mit vielfältigen Hilfsangeboten
Nigeria

SOS-Kinderdorf in Nigeria

Armut, Instabilität und HIV/AIDS kennzeichnen das Leben gefährdeter Familien in Nigeria. In einigen Gebieten des Landes kommt es regelmäßig zu gewalttätigen Unruhen. Viele Familien müssen ihre Häuser verlassen und sich anderswo in Sicherheit bringen. Wie so häufig sind Kinder unter solch schweren Bedingungen besonders gefährdet. SOS-Kinderdorf schützt und unterstützt seit den frühen 1970-er Jahren bedürftige Kinder nicht nur durch SOS-Kinderdörfer sondern auch durch viele angeschlossene Zusatzeinrichtungen.

SOS-Kinderdorf in Nigeria

Derzeit unterhält unsere Organisation vier SOS-Kinderdörfer in Nigeria. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Nigeria auch an acht verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen, Berufsausbildungszentren  und Sozialzentren.

Millionen Kinder brauchen Unterstützung

Trotz vielfältiger Initiativen, das Leben von Kindern in Nigeria zu verbessern, brauchen immer noch Millionen Kinder Unterstützung. Rund ein Viertel der Kinder unter 14 Jahren muss in Nigeria Zwangsarbeit verrichten, viele von ihnen sind extrem gefährlichen Bedingungen ausgesetzt. Sie arbeiten gegen geringe Entlohnung oder völlig unentgeltlich und haben keine Chance auf eine ordentliche Bildung. 

Trotz jüngster Bemühungen steht Nigeria weiterhin vor großen medizinischen Herausforderungen. Fehlende Sicherheit und die hohe Anzahl der an HIV/AIDS leidenden Menschen gehen mit einer geringen Lebenserwartung und einer hohen Sterblichkeitsrate einher. Die Mehrheit der Frauen erhalten keine Schwangerschaftsbetreuung, nur rund 40 Prozent der Geburten werden von einer medizinischen Fachkraft begleitet. Deshalb zählt die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate Nigerias zu den höchsten der Welt. 

HIV/AIDS beeinträchtigt auch das Leben der Kinder. Rund 1 Million Kinder haben die elterliche Fürsorge aufgrund von AIDS verloren und 140.000 leben mit HIV/AIDS. Unterernährung ist ein immer größer werdendes Problem, rund 44 Prozent der Kinder leiden an Unterernährung. Insbesondere im Norden des Landes ist die Situation prekär, Unterernährung ist dort die häufigste Todesursache bei Kindern.

Wirtschaftliche und politische Situation

Nigeria gilt als eine der beiden größten Volkswirtschaften Afrikas. Trotzdem das Land über sehr große Öl- und Gasvorkommen verfügt, zählt es weltweit zu den ärmsten Ländern und jenen, in denen die größte Ungleichheit herrscht. Unzureichende Infrastrukturen, Korruption, Abhängigkeit vom Ölpreis sowie eine unterentwickelte Landwirtschaft stellen das Land vor große Herausforderungen. Nach wie vor leben mehr als 70 Prozent der Menschen in Armut. Ein Drittel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, rund die Hälfte keine sanitären Einrichtungen. 

72

der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze

1

Mio. Kinder haben ihre Eltern an AIDS verloren

44

aller Kinder sind unterernährt

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