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SOS-Kinderdorf im Niger hilft benachteiligten Kindern und Jugendlichen durch Bildung
Niger

SOS-Kinderdorf in Niger

Obwohl das Land über große Uranreserven verfügt, gehören die Menschen im Niger zu den Ärmsten der Welt. Der Viehbestand und die Ernten werden häufig durch katastrophale Dürren zerstört, die Millionen in den Hunger treiben. Zehntausende von Kindern leben im Niger unter prekären soziökonomischen Bedingungen. SOS-Kinderdorf unterstützt diese notleidenden Kinder seit den 1980-er Jahren durch verschiedene Programme und Initiativen im ganzen Land.

SOS-Kinderdorf in Niger

Derzeit unterhält unsere Organisation drei SOS-Kinderdörfer im Niger. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien im Niger auch an fünf verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen, medizinische Zentren, Sozialzentren und Nothilfeprogramme.

Dürreperioden treiben Millionen Menschen in die Hungersnot

Aufgrund des hohen Armutsniveaus und der schlechten Infrastruktur sind die Lebensbedingungen unzähliger Menschen oft prekär. Knapp die Hälfte der Bevölkerung kann sich nicht mit sauberem Trinkwasser versorgen und nur jeder fünfte hat Zugang zu ordentlichen sanitären Einrichtungen. Wie so häufig stellen Kinder die schwächste Bevölkerungsgruppe in diesem so armen Land dar. Die Sterblichkeitsrate der Kinder unter fünf Jahren ist mit 91 von 1000 Lebendgeburten nach wie vor sehr hoch, etwa 42 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren leiden an Untergewicht. 

Aufgrund der großen Armut können sich viele Familien keinen Schulbesuch für ihre Kinder leisten, sondern sind gezwungen, diese arbeiten zu lassen. 34 Prozent der Kinder zwischen 5 und 14 Jahren müssen Kinderarbeit verrichten, um zum Familienunterhalt beizutragen. Obwohl im Bereich der Alphabetisierung in jüngster Zeit einige Fortschritte zu verzeichnen waren, können nach wie vor nur 15 Prozent der Bevölkerung im Niger lesen und schreiben.

Wirtschaftliche und politische Situation

Die Republik Niger ist ein Binnenstaat in Westafrika. Trotz seiner Erdöl- und Uranreserven gilt der Niger als eines der ärmsten Länder der Welt. Beim Human Development Index der Vereinten Nationen befindet sich das Land auf dem letzten Platz. Abgesehen vom Uran basiert die Wirtschaft in Niger auf landwirtschaftlichen Kleinbetrieben und der Viehzucht. 80 Prozent der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft und betreiben überwiegend Subsistenzwirtschaft. Regelmäßige Dürrekatastrophen bedrohen das Leben der Menschen und führen zum extrem hohen Armutsniveau des Landes. Ca. 74 Prozent der Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze. Das Pro-Kopf Einkommen ist mit rund 360 US-Dollar eines der weltweit niedrigsten. 

85

der Bevölkerung sind Analphabeten

42

der Kinder sind unterernährt

34

der Kinder müssen Kinderarbeit leisten

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