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Elternlose Kinder finden im SOS-Kinderdorf Namibia ein neues Zuhause
Namibia

SOS-Kinderdorf in Namibia

In den 1970-er und 1980-er Jahren flüchteten viele Menschen vor dem Krieg in Angola und fanden in Namibia Zuflucht. Viele dieser Kinder verloren auf der Flucht ihre Eltern und waren plötzlich auf sich allein gelassen. 1984 wurde daraufhin das erste namibische SOS-Kinderdorf gegründet. Nach wie vor steigt jedoch die Zahl der Kinder, die in Namibia ohne elterliche Fürsorge aufwachsen oder Gefahr laufen, sie zu verlieren. Sie stellen ein ernstes Entwicklungsproblem für die Regierung dieses afrikanischen Landes dar. Bis heute geben wir in unseren SOS-Kinderdörfern elternlosen Kindern die Möglichkeit, in einer liebevollen familiären Umgebung aufzuwachsen.

Ein schwerer Start ins Leben

Albertine * wurde in schwierige Lebensumstände hineingeboren, ihre alkoholkranken Eltern waren nicht in der Lage, sich richtig um das Baby zu kümmern. Aus Sicherheitsgründen brachte man sie in das Krankenhaus zurück, in dem sie geboren wurde. Anfang 2011, nur wenige Monate nach ihrer Geburt, wurde Albertine im SOS-Kinderdorf Ondangwa in Namibia in die Arme ihrer neuen Mutter gelegt.

SOS-Kinderdorf in Namibia

Derzeit unterhält unsere Organisation drei SOS-Kinderdörfer in Namibia. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Namibia auch an drei verschiedenen Standorten durch Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen und Sozialzentren.

Mangelernährung und Krankheiten fordern ihren Tribut

Die Mangelernährung, vor allem der Kinder, stellt ein hartnäckiges Problem dar - 23 Prozent der namibischen Bevölkerung leiden an Nahrungsmittelknappheit und sind chronisch unterernährt. Häufige Dürren und Überflutungen verschlimmern die Situation noch weiter, vor allem in den extrem trockenen ländlichen Regionen des Landes. Darüber stellt die hohe HIV-AIDS-Infektionsrate mit knapp 12 Prozent ein großes Problem dar. Unzählige Kinder verlieren täglich einen oder beide Elternteile an der Krankheit und bleiben allein zurück.

Wirtschaftliche und politische Lage

Die Republik Namibia ist ein großes, dünn besiedeltes Land im südwestlichen Afrika. Die Gesamtbevölkerung beträgt ca. 2,5 Millionen. Namibia ist ein Land mittlerer Einkommensstufe. Das System der Marktwirtschaft basiert auf der Landwirtschaft, dem Bergbau, dem Fischfang und dem Tourismus. Das Land ist reich an Bodenschätzen und Fischbeständen. 

Zwar hat Namibia gut ausgebildete Arbeitskräfte, doch gibt es auch sehr viele Einwohner mit niedrigem Bildungsstand. Ein kleiner Binnenmarkt und lange Transportwege erschweren das wirtschaftliche Wachstum. Zudem hat Namibia mit einer hohen Arbeitslosigkeit von über 23 Prozent zu kämpfen. Obwohl die Trinkwasserversorgung in den Städten relativ gut ist, leiden Namibier auf dem Land häufig unter Wasserknappheit. Wie auch in den meisten anderen Ländern Schwarzafrikas ist Armut ein großes Problem – etwa ein Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

12

der Bevölkerung sind HIV-positiv

45

der Jugendlichen sind arbeitslos

45

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag

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